Ist das lange her,

dass ich geschrieben habe. 🙂

Vorab…. Mir geht es sehr gut. Ich habe meine „Berufung“ gefunden. ^^

und Männer kommen darin nicht vor. Mit Ausnahme meines schwulen Nachbars, mit dem ich regelmäßig Kontakt habe. Mein Leben ist ruhiger geworden und viel entspannter. Niemand stresst mich – niemand ärgert mich mehr. Und die, die es versuchen, rennen gegen ne Wand. 😛

Die größte Angst hatte ich noch vor dem Verlust / dem Tod meiner Hündin. Im Juli diesen Jahres war es dann soweit. Ich musste sie einschläfern lassen, weil sie eine sogenannte Schäferlähme – neben ihrer Arthrose – hatte. Klar hatte ich wieder ein Down kurz danach – aber ich hatte mir ja schon lange vorher Gedanken gemacht,
was dann wird. Beruflich wieder auf Vordermann kommen. Sich selbst wieder ohne Amt finanzieren können und ehrenamtlich im Tierheim anfangen.

Und ich habs durchgezogen. Mir verschiedene Tierheime angeguckt – die Voraussetzungen geschaffen, wie z.B. den Sachkundenachweis für gefährliche Hunde, ne Versicherung abgeschlossen, meine Impfungen aufgefrischt, so dass ich seit Anfang September in einem Tierheim als ehrenamtlicher Ausführer – fast täglich unterwegs bin.

Und das tut mir unheimlich gut. Ich liebe sie alle – die Hunde. 😀
und wenn ich dann abends so meine 22000 Schritte auf meinem Schrittzähler habe, gehts mir wirklich gut.

Beruflich hab ich meinen Plan auch umgesetzt. Und werde ab Januar 2 Stellen besetzen – immer noch mit der Möglichkeit – fast täglich im Tierheim vorbei zu schauen und mich selbst zu finanzieren.  Genau das, was ich gesucht habe. ^^

Es reicht mir völlig um wirklich „zufrieden“ zu sein. Um ein gutes Gefühl zu haben.

Ich fühl mich auch nicht einsam oder alleine. Mir gefällt die Ruhe in meiner Wohnung. Das Gefühl machen zu können, was ich will – wann ich es will und niemand kritisiert einen. Einfach so sein zu können wie man ist. Überhaupt zu wissen, wer man ist und was man will.

Das ist auch ein Grund, warum ich nicht mehr schreibe. Ich habe kein Mitteilungsbedürfnis mehr. Brauche keine Hilfe von außen oder Meinungen, weil ich selbst unsicher bin.

Sport hab ich auch wieder angefangen. Ohne Zwang – für die Tage, die ich nicht drei bis vier Stunden mit den Hunden unterwegs bin. Hatte in der Zeit, wo meine Hündin krank war und es mir auch irgendwie nicht gut ging – sehr zugenommen.

Jetzt kann ich dabei zusehen, wie die Kilos wieder purzeln. Ohne mich groß anzustrengen – weil es Spaß macht, was ich tue.

Und diese Freude, die dir die Hunde zurück geben ist einfach unbeschreiblich. 🙂

Ich weiß gar nicht mehr, wer hier noch aktiv ist. Ob ihr noch lest oder selber schreibt – ich hab keine Ahnung. Na jedenfalls – nach einem Jahr, wollte ich euch noch mal wissen lassen, dass es mir gut geht. Und dass ich nicht mehr suche, sondern gefunden habe.

Meine größte Liebe – Hunde, die hab ich jetzt gefunden. ^^

Guckuck

Hallo – ich wollte mal all meinen alten Blogfreunde herzlich grüßen. 🙂

Da bin ich jetzt 8 Monate nicht mehr online gewesen und hab doch glatt mein Paßwort vergessen. ^^ Außerdem hab ich jetzt wie ne Irre hier gesucht, wo ich denn Beiträge posten kann. Lach. Scheinbar gleich alles wieder verlernt.

Und was es hier an Neuigkeiten gibt……seit ich nicht mehr schreibe
ist meine Seite „lt. WordPress“ im Aufschwung. 😀

Na dann kann ich mir das Getippsel ja weiterhin schenken.
Machts gut ihr lieben. Ich lebe noch. Mir gehts gut und ich hoffe euch auch.

Bis zum nächsten Besuch
PS: und das Paßwort vergesse ich garantiert auch wieder. 😛

EureSuchende

Eine Zumutung

meine neueste Wort-Satz-Sinn-Aussage, die meinem Gesprächspartner so gut
zusagte, dass er mich bat, diesen Satz literarisch verwenden zu dürfen.

Das kann er gerne machen, aber ich möchte Sie doch zuerst veröffentlichen. 😉
Wir sprachen über das Single-Dasein. Und auch meine Ansichten über meine
psychische Gesundheit. Hierbei distanzierte ich mich von meiner ehemaligen
Diagnose Borderline – sehe mich aber immer noch als „emotional instabil“ .

Für mich bedeutet das – und jetzt kommt die Aussage:

Ich weiß, dass ich emotional instabil bin, und sich daran vermutlich auch
nichts ändern wird. Das heißt für mich, dass ich in meinem Leben aufpassen
muss, dass ich mir nicht zu viel zumute und Beziehung ist eine Zumutung.

Darüber mussten wir beide  erst Mal herzhaft lachen.
Vielleicht mag manch einer, das als traurig empfinden.
Das ist es aber nicht. Es geht darum auf sich selbst aufzupassen
und das tue ich jetzt ENDLICH.

Ich habe mir ZUMUTUNGEN angetan, die ein gesunder Mensch
gemieden hätte. Und genau das, sagt es für mich aus.
Ich werde solchen Belastungen und solchem „unnötigen Stress“
zukünftig aus dem Wege gehen. 🙂

Und wo wir gerade bei Satz-Schöpfungen sind – der Satz hier ist
von gestern und hat mich selbst köstlich amüsiert…. ich sprach
mit meiner Hündin, die sich gerade ungewöhnlich stark anbiederte,
was so gar nicht ihre Art ist…. als mir dann der Satz entwich:

Ach Mensch ich dachte du liebst mich, dabei musst du nur PIPI.

smiley-kranklacheen

und was mich sonst noch aktuell flashed…..neben meinem neuen
supergeilen PC (geschenkt von der Firma smiley-lalala ) und Cortana
Marvels DAREDEVIL – die zweite Staffel. The Punisher – yeah!!

Daredevils-the punisher

Ich wünsche euch frohe Ostertage.

 

 

 

 

Vom erwachsen werden

wie versprochen – hab ich ja gesagt, ich melde mich zwischendurch mal.
Den Gedanken mal wieder zu bloggen hatte ich zwischen zeitig zwar öfters mal,
aber was mir ganz abhanden gekommen ist, auffallend irgendwie ist mein
Mitteilungsdrang. Meine alten Einträge kommen mir vor, als wären sie nicht
von mir. Ich hab das Gefühl, ich  hab mich wahnsinnig verändert.

Das „nicht mehr alles teilen wollen“ kommt mir wie ein „erwachsen werden“ vor. Sogar in gewisser Weise wie eine Altersweisheit. ^^

Ich weiß, ich hab früher auch öfters gebloggt, weil ich mir Hilfe erhofft habe, oder
mir unsicher war, weil ich andere Meinungen und Ansichten brauchte, um mir
andauernd die Frage zu beantworten „ist das normal?!“

Mittlerweile – hab ich Sicherheit erlangt. Und eine gewisse Gleichgültigkeit
gegenüber dem, was „normal ist“ oder nicht. Es ist mir zunehmend mehr egal.

Ich bin viel alleine bzw. hab ich ja noch meinen alten Hund. Früher hätte ich
das als einen Fehler angesehen. Jetzt denke ich – für mich ist es besser.

Immer wieder denke ich darüber nach, welchen Stress und welche Ängste und
Unsicherheiten ich die letzten Jahre „aushalten und ertragen“ musste. Und
dann wird mir bewusst, dass ich das alles nicht mehr will. Das alleine sein…
gibt mir inneren Frieden und Ruhe. Und nach dem ganzen Scheiss, der
gelaufen ist, bin ich darüber wahnsinnig froh, und weiß es zu schätzen.

Niemand stresst mich mehr – niemand enttäuscht mich, belügt mich, hintergeht
mich. So wie es ist, ist es besser.

ich bin jetzt ein Jahr Single. Und ich möchte daran überhaupt nichts mehr ändern.

Alles andere würde für mich nur wieder Probleme und Stress und Unruhe und
Aufreibung bedeuten. Ich kann das nicht mehr. Auch wird mir bewusst, dass
ich in Beziehungen andauernd das Gefühl hatte, ich muss gewissen Erwartungen
entsprechen. Manchmal hab ich mich selber zu sehr unter Druck gesetzt.
Ich weiß, es wäre wieder so – und damit möchte ich mich nicht mehr belasten.

Man sagt normalerweise von Borderlinern, dass sie andere Menschen brauchen,
als ihren Spiegel, weil sie im Grunde alleine keine Empfindung für sich selbst haben
und sich auflösen würden. Ich seh das mittlerweile anders. Die Spiegel, die mir die
Partner die letzten Jahre gezeigt haben, zeigten etwas nicht besonders schönes und
ich wusste schon immer, dass das nicht ich bin.

Wie ich mich veränderte – jedes Mal, wenn Gefühle ins Spiel kamen….. völlig
überfordert.

So wie es jetzt ist, empfinde ich es als stimmig.

Meine Therapie hab ich abgebrochen. Ich bin die letzten Jahre eigentlich nur
noch dahin gegangen um einen menschlichen Kontakt zu haben und mich
mitzuteilen. Ich brauch das nicht mehr. Es kann in mir selbst ruhen und
ich mache es mit mir alleine aus. Ich ruf auch keinen mehr an, wenn es mir
mal nicht gut geht. Es ist mein Ding und ich krieg das alleine hin.

Die Tabletten nehme ich noch. Ein Versuch sie abzusetzen ging nicht
besonders gut aus. Ich brauche sie. Aber auch das ist okay. Mir fehlt es
an Perspektiven und Zielen, weil ich keine mehr habe – aber die Tabletten
machen – dass es mir egal ist. Die Ziele, die ich mal hatte, hab ich losgelassen.

Hin und wieder mal  krieg ich Besuch von meinen Freunden. Meine Familie
ist mein fester Kontakt. Aber auch da wird nicht mehr groß über „das
Innenleben“ geredet. Arbeiten geh ich natürlich auch noch.
Die Diamanthochzeit meiner Großeltern hab ich unheimlich genossen.
Ich hab Ihnen ein Video – einen musikalischen Streifzug durch die Zeit
mit alten Fotos gemacht und sie mit witzigen Schlagertiteln unterlegt.
Das war unheimlich schön – auch für mich und hat nicht nur mich
berührt. Es war so schön zu sehen, dass ich damit auch sie „berührt habe“ und überall die Tränen kamen. 🙂  Und sie waren sooo glücklich…
und ich hab mich gefreut, wie sehr sie sich darüber gefreut haben.

Vielleicht hat es mir auch noch mal gezeigt, dass Familie das wichtigste
ist. Und ich wirklich froh bin, dass sie alle die letzten Jahre von einer
sehr problematischen und kranken Beziehung zu einer schönen gesunden
weiter entwickelt haben. Und darauf konzentriere ich mich.

Meine jüngeren Cousinen sind mein ein und alles. Mit ihren Problemen
befasse ich mich noch. Mit den Problemen anderer nicht mehr. Denn im
Grunde möchte ich von anderen Problemen nichts mehr wissen.

Durch meine jahrelange Therapie sehe ich die Probleme der anderen
überall – ich fühle mich wie ein fein gestimmtes Instrument, das
jede Schwingung sofort aufsaugt – jeden falschen minimalen Ton
sofort überlaut und deutlich hört. Und dann mach ich dicht.

Mein Ex Stef ist wieder in meine Ecke gezogen – ein Beispiel an „kaputt
sein“  und seine Verstimmung ist nun überdeutlich und nicht zu
übersehen/überhören …. letzten hab ich ihn noch – völlig versoffen
in einem Hauseingang gefunden. Er saß dort zusammengekauert – wie
der letzte Penner, redete völlig aggro vor sich hin.

Ich hab ihn zwar angesprochen…. kurz – bin dann aber weiter gegangen
und hab ihn einfach da sitzen gelassen. Nicht mehr mein Problem.
Seine Entscheidung. Sein Problem. Er hatte seine Chance.

Mein Ex Frank kommt auch noch öfters zu Besuch. Das ist auch okay,
aber auch da zieh ich eine Grenze. Seine Probleme – nicht meine.
Ich bin nicht dafür verantwortlich – und ich möchte auch nicht das
Gefühl haben – noch in irgendeiner Weise dafür verantwortlich zu sein
oder gemacht zu werden.

Ich hab genug fremde Päckchen die letzten Jahre getragen. Ich hab
genug mit meinen eigenen zu tun.

Meine Liebe verschenke ich großzügig an meinen Hund. Sie ist mein
Ein und alles geworden. Ein Ventil für mich. Etwas, was ich lieb haben
kann. Ohne Gefahr. Ich bin zu der schrulligen Einzelgänger-Hundefrau
geworden. Ich weiß, wie seltsam das manchmal aussehen mag, wenn
ich mit ihr unterwegs kommuniziere…. ihr ihr Lieblingsgrass pflüge
oder einfach nur mich von ihr anstecken lassen, von ihrer so drolligen
Art. XD und ihrer Lebenslust trotz Schmerzen (sie hat Arthrose und
die Hüfte ist kaputt).

Jetzt wo sie älter ist, muss man sich auch eben in anderer, besonderer
Weise um sie kümmern. Bald schafft sie es nicht mehr die Treppen
hoch.  Aber irgendwie genieße ich das. Sie kann  nicht mehr gut laufen –
sie verschätzt sich da auch noch öfters – und momentan hat sie ne leichte
Inkontinenz  entwickelt. Zur Zeit trägt sie windeln im Haus.
Meine Bikini-Schönheit. 😛

Diese spezielle Sonderbehandlung mache ich sogar wahnsinnig gerne für
sie. Da kann ich mein Kümmern und meine Zuneigung rauslassen. Aber
ab nächste Woche bekommt sie dagegen Tabletten… und dann wird sie
das vermutlich auch wieder besser in den Griff kriegen.

Ehrenamtliche Ambitionen? Gestrichen. nein Danke. Nicht mehr für
Menschen. Wenn sie nicht mehr ist, werde ich mir was in Richtung
Tierschutz überlegen. Das ist ja schon mal ein Ziel, richtig? 🙂

Männer sind mir mittlerweile gleichgültig. Ich hab mein Interesse
verloren. Ich suche weder im Internet noch Privat irgendwelche
Kontakte. Ich stelle sogar fest, dass ich sie meide. Beziehung und
Partnerschaft ist für mich mittlerweile gleichbedeutend mit
Angst und Stress und Problemen geworden. Darauf kann ich
verzichten.

Ich wunder mich zwar, dass so ein netter Mensch wie ich (klingt
komisch oder? 😉 ) alleine ist – während die schlimmsten Furien
einen Partner haben…. aber jetzt ist es meine Entscheidung….
und es sagt nichts über meine Liebenswürdigkeit aus.

Mein Verhältnis zu Menschen allgemein??? Ich mag sie immer
noch. Aber am liebsten auf Distanz…..

Es ist nicht das, was ich wollte oder mir gewünscht habe… aber
es ist das, was mir besser bekommt. Und auch das ist eine
erwachsene Einsicht.

Sooo…. schauts aus. 🙂  – jetzt hab ich ja doch wieder etwas
mehr geschrieben.

Nicht wundern, wenn es dann wieder für ne Weile hier ruhig
wird. Im Grunde sagt das fehlen im Blog nur aus, dass ich
klar komme. Ich bin erwachsen geworden. Mit 42. 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tickt ihr noch sauber?

Ihr Facebook-Affen? Ihr „Gefällt mir“Klicker?

„David Bowie“ ist tot – lese ich heute in den Nachrichten. Ein großer
Musiker der mich all die Jahre begleitet hat. Ein absolutes Unikat.

Darunter ein Post von Facebook über die Nachricht auf seinem
Facebook Profil und sage und schreibe „zur Zeit“ 135.353 gefällt-mir-
Angaben.

Seit ihr eigentlich noch des Denkens oder der deutschen Sprache mächtig?

Was veranlasst euch bei Todesanzeigen oder Trauernachrichten auf „Gefällt mir“ zu klicken?  So grundsätzlich.

Das ist in meinen Augen sowas von geschmacklos und unangebracht.

Und ich geh mal davon aus, dass das nicht „negativ“ gemeint ist,
sondern dass da einfach nur hirnlos auf den Daumen geklickt wird.

Als Hinterbliebener hätte ich eine Stinkwut. Was bitte „Gefällt“
euch daran?

Macht ihr das im persönlichen Kontakt auch, wenn euch jemand
erzählt, dass z.B. sein Hund gestorben ist, dass ihr antwortet:
Das gefällt mir?

Es ist wirklich erschreckend. Da wird geliked und geteilt.  Jeder Scheiss.
Ohne nachzudenken. Man bekommt den Eindruck, je weiter sich die Welt
entwickelt um so mehr entwickelt sich der Mensch zurück.

 

 

Lebenszeichen

Hi ihr lieben,

wünsche euch ne schöne Vorweihnachtszeit
und wollte euch mal wieder wissen lassen – JA
ich lebe. 😉

Allerdings ist mein Bedürfnis nach Mitteilung
und nach bloggen momentan absolut gegen Null. 

Nein – ich denke nicht, dass das an dem Wechsel
zu WordPress liegt. Es liegt mehr daran, dass mir
die letzten Jahre bloggen doch einige auch sehr
negative Erfahrungen eingebracht haben. Positiv
finde ich allerdings, dass ich merke – und ich habe
Blog ja auch dazu genutzt um mir über gewisse 
Dinge immer wieder Rückmeldung zu holen…. dass
ich das gar nicht mehr nötig habe. 

Weil ich tatsächlich zu all dem, was ich tue, wie ich
denke, wie ich bin – mittlerweile absolut stehen kann.

Ich mich in mir sicher und zufrieden fühle. 

Löschen möchte ich meinen Blog aber nicht – und
lesen bei euch werde ich auch sicher sporadisch mal,
aber nicht mehr mit der Regelmäßigkeit wie früher.

Und mittlerweile hab ich so ein bestimmtes Gefühl,
dass ich gewisse Dinge – mein Denken – mein Fühlen
auch wieder ganz gerne für mich behalten möchte. 🙂 

Ein Beispiel… die Weihnachtsfeier war fürchterlich. 
Und es ist mir egal. Völlig. Ich hab keinen Druck – keinen
Stress. ich nehm es so, wie es kommt. Alles ist irgendwie
gut. Ich bin die Ruhe weg. XD

Meine Therapie werde ich vermutlich auch bald beenden. 

Es wird sicherlich wieder andere Phasen geben. Vielleicht
komm ich dann auch wieder zurück. Aber es sieht zur Zeit
nicht so aus. 🙂

Trotzdem könnt ihr mich natürlich hier weiter erreichen. 

Ganz liebe Grüße
und ich wünsche euch eine schöne Zeit
EureSuchende

 

Es entwickelt sich sowas…

wie ein vorläufiger Plan. In Anlehnung meiner Gedanken vom letzten
Eintrag: Rund um den Hund

Ich hatte gleich danach geschrieben – oder um Tiere allgemein…
aber da der Beitrag zu lang wurde, habe ich euch gar nicht erzählt,
dass ich in den letzten Wochen auch recht viele Katzenkontakte
hatte… die ich gar nicht mal so übel fand. *grins*

Zuerst habe ich tageweise die Katzen meines Nachbarn gesittet.
Er hat Zuchtkatzen – Norwegische Waldkatzen und zwar einen
ganzen Stall voll – gleich 8 Stück. Seine Wohnung ist ein Katzen-
paradies. Es war echt irre. Und wir hatten viel Spaß miteinander. 🙂

Zur gleichen Zeit sind in der Familie zwei Kitten dazugekommen. 
Denen ich auch erst Mal ein Spiel-willkommensgeschenk machen
musste, was gleich super angenommen wurde und wo ich viel 
Spaß mit den jungen Katzen hatte. 

Deshalb kam halt auch die Überlegung auf – vielleicht nach E.´s 
Ableben – doch auf Katzen umzusteigen – damit eben die Möglichkeit
bestünde doch wieder Vollzeit arbeiten zu gehen. Ach – ich weiß es
nicht…. ich war immer ein Hundemensch – naja – aber ich halte es
mittlerweile auch für möglich evtl. Katzen zu halten. :-/

Mein Plan sieht deshalb vor – vor allen Dingen erst Mal sparen – noch
mehr sparen … Geld bei Seite legen. Irgendwie. Ich werd es noch brauchen.  So oder so. Im ungünstigsten Fall noch für meine alte
Lady. Aber da gibt es schon ein spezielles Sparbuch für sie. 

Punkt 1. – Sparen was das Zeug hält – damit ist meine Wohnungs-
verschönerung fürs erste gestrichen. Das ist mir nicht so wichtig.
Punkt 2. – Ganz wichtig – die Zeit mit meiner großen Maus noch
genießen. Wenn ich Glück habe, hab ich noch drei Jahre – okay…
wenn ich viel Glück habe…..

Was danach wird…… ich hab den  neuen Gedanken: Ich hab Zeit….
ich sollte eine gute Entscheidung treffen. Deshalb schwebt mir sowas
wie eine ehrenamtliche Tätigkeit in den nahegelegenen Tierheimen
vor – am liebsten als „beides“ – Hundeausführer und Katzenstreichler
wobei ich eigentlich viel lieber Bespaßer bin. 😉 

ich hab mich schon informiert, was ich dafür alles brauche.
– Impfungen
– Versicherungen
– evtl. eine Mitgliedschaft im Tierschutzverein
– einen Sachkundeausweis für gefährliche Hunde

Einen Sachkundeausweis für große Hunde hab ich ja schon.

Da sehe ich überhaupt kein Problem. Ich hab mir den Fragebogen
mal angeschaut und das schaff ich locker. 🙂

Aber natürlich brauche ich dafür auch ein bisschen Geld. 

Ja und dann – wer weiß? Vielleicht werd ich mir dann darüber 
klarer sein, was ich wirklich will. Ob ich wirklich mit der 
Alternative „Katzen“ zurecht komme – was meine berufliche
Zukunft mir da bereit hält. Ober ob ich vielleicht einen Hund
bei meiner Tätigkeit finde, der genauso toll in mein jetziges
Leben passt, wie es meine große tut. 

Mit dem Gedanken bin ich jetzt eigentlich ziemlich zufrieden.
So möchte ich es machen. 

Ich könnte mir auch vorstellen mit schlecht vermittelbaren
Tieren zu arbeiten. Vielleicht wird sich dann ja irgendwann
ein Kandidat heraus – kristallisieren. 🙂

Auf der anderen Seite… je mehr ich darüber nachdachte,
umso bewusster wird es mir, was ich für ein Glück mit meiner
Großen hatte. Wie gut sie sich auf alle Umstände – die sich
im Laufe der Jahre eher zum negativen änderten – einstellen
konnte. 

Es war ja damals alles „ideal“ – als ich sie zu mir nahm. 
Aber dann änderten sich alles mit den Jahren. 

Und sie hat sich immer ganz unproblematisch umgestellt. 
Auch wenn sie in den letzten Jahren auf vieles verzichten
musste. 

Wenn es soweit ist, werde ich auch mit meiner Arbeitgeberin
sprechen. Vielleicht sieht sie ja auch Möglichkeiten für mich.
Den Job zu kündigen fänd ich ziemlich schade, weil ich dort
gerne bin aber es „alleine“ nicht reichen würde. Sie ist auch
sehr tierlieb. Und vor allem, kann man mit ihr reden. Sie
versucht auf ihre Mitarbeiter einzugehen. 

Ich werde, wie immer „ehrlich sein“. Damit bin ich die
letzten Jahre eigentlich immer gut gefahren. 🙂

Bin jetzt einigermaßen zufrieden mit meinen Plänen. 
Vor allem gehts auch darum – nicht in so ein schlimmes
Loch zu fallen, wenn es soweit ist. 

Manchmal komme ich mir schon wie ne „untreue Seele“
vor, wenn ich jetzt darüber nachdenke…. aber es geht 
auch sehr viel darum, dass ich nach E. eine Perspektive
sehe. Denn ich weiß jetzt schon, dass mich das ziemlich
Übel treffen wird. 

Und wenn sie eingeschläfert werden muss – dann möchte
ich, dass das zu Hause passiert. Schätze, das wird auch noch
extra kosten. Aber alles andere kommt nicht in die Tüte. 

 

 

 

 

Rund um den Hund

oder um Tiere allgemein – oder – um meine Zukunft. 

Das ist es worüber ich mir in letzter Zeit ständig Gedanken mache.

Was werde ich machen, wenn meine Große mal nicht mehr ist. 
Ich mag mir kaum vorstellen, wie ich das verkraften soll. 
Sie war das einzigst stabile und gute in den letzten Jahren. 
Immer da. Mein ganzes Leben (bzw. den Lebensabschnitt)
hab ich darauf eingestellt –  eben für den Hund auch da zu sein.
Meine Arbeit – meine Finanzen – meine Zeit. 

Der Plan sah immer vor, wenn sie mal nicht mehr ist, wieder
Vollzeit arbeiten zu gehen. Raus aus diesem finanziellen Loch.
Wieder nicht jeden Cent umdrehen zu müssen – aber je näher
das rückt – umso weniger gefällt mir der Plan. 

Ich ohne Hund????

Sie war ein Kindheitstraum – mein größter Wunsch und ich
hab sie mir gegönnt. 🙂

Andererseits denke ich dann…. Mensch – sie ist doch noch da. 
Mach dir doch um ungelegte Eier noch keinen Kopf, aber auch
wenn sie nen echt fitten Eindruck macht…. sie wird nächstes 
Jahr schon 12 Jahre alt. Einige ihrer Geschwister sind nicht so
alt geworden.

Ich hab die Woche auch mit meiner Züchterin telefoniert und
ihr die Frage gestellt – wie alt denn, ihr ältester „bekannter“
Beauceron-Hund geworden ist. Sie hat ja zu den meisten noch
Kontakt von den Welpen, die sie mal vermittelt hat, und da
meinte sie, dass das ihr Jack war. Der ist einen Monat vor dem
13 Geburtstag gestorben- und ich denke oh mein Gott. 

Das ist nicht mehr lang. :-/  Und dann????

Und womit werde ich rechnen müssen? Was, wenn sie nicht
mehr die Stufen hoch kommt? Was, wenn sie irgendwann in der
Wohnung liegt und ich ne Mitfahr- und Tragehilfe zum Tierarzt
benötige. *seufz* Werde ich die Kosten alle Tragen können?
Noch gibt es ein spezielles Hundesparbuch – eben nur für den
Fall, dass sie mal was braucht. 

Es gab ja schon mal die Situation, wo ich dachte, ich kann ihre
Behandlung nicht bezahlen… boah – was für ein Scheiß Gefühl.

Wenn man sich fragen muss, ob sie wo anders ne bessere
Behandlung bekommen hätte. Aber zum Glück, war die
Entscheidung damals für die kleine OP – absolut die richtige.

Ihr könnt euch nicht vorstellen (na doch vermutlich schon 🙂 )
wie sehr man an so einem Tier hängt, zumal, wenn man wirklich
alleine ist. 

Und wir haben alles gemeinsam durchgemacht… und immer sind
wir beide alleine übrig gewesen. Und sie war genauso traurig…..
hat bei meinen Trennungen auch abends gewartet – ob da jemand
kommt – und da kam keiner mehr. 

Damals hab ich ihr irgendwann mal „versprochen“ – klingt blöd,
aber man redet natürlich mit seinem Hund. 🙂 …. ich werd noch
den richtigen finden und das wirst du auch noch miterleben. 

Mittlerweile denke ich mir – das versprechen werde ich nicht halten
können. Aber wir haben ja uns. Noch. :-/

Dabei – Mensch, was hab ich Glück gehabt. Erstens mit ihrer
Anpassungsfähigkeit all die Jahre. Egal, ob ich arbeiten musste,
ob der Garten auf einmal weg fiel. Sie hat nie Probleme gemacht. 
Sie ist einfach ein Traum von einem Hund. *schwärm* 😛

Und ich hatte Glück, dass ich nie ernsthaft z.B. ins Krankenhaus
musste in der Zeit, den mir wäre auch niemand eingefallen, der
für sie ersatzweise hätte einspringen können. Toi toi toi…. das
darf die nächste Zeit natürlich auch nicht passieren.

Und sie wirkt auch nicht so – ich hab überhaupt keinen Grund
darüber nachzudenken – obwohl……

Ich hab das heute bei meiner Therapeutin angesprochen und sie
meinte schon, dass das was wäre womit ich mich schon auseinander-
setzen sollte?! 

Ja – und irgendwie denke ich es auch… denn es steht mir bevor. 
Wenn nicht in kürze, dann aber in einer absehbaren Zeit. Aber ich
hab meiner Züchterin gesagt, wir werden das „maximale“ Alter
einfach toppen. 🙂 Mehr Plan hab ich jetzt aber auch nicht……

Was mach ich dann nur? Plan A? Das was vorgesehen war?
Doofer Plan! Gibt es eine Alternative? 

Hab ich die Wahl? Scheisse ist das….. 

 

 

Vornehm ausgehen und ich bin völlig überfordert

denn dieses Jahr geht es zur Weihnachtsfeier mit dem Betrieb mal in
ein ganz spezielles Restaurant. Also ICH finde es ganz speziell, denn
ich musste mir die Menükarte mal abfotografieren, damit ich vorher
in Google recherchieren kann. XD

Wir sollen das essen schon vorab bestellen….. und ich bin jetzt nach
4 Tagen noch keinen Deut weiter…. hier mal das Menü.

menue-essen

Vorspeise und Dessert hab ich jetzt klar – aber mit dem
Hauptgang komme ich nicht weiter. 😦

Ich hätte am liebsten die Schnitzelkarte oder ne Pizza?
Oder ein Nudelgericht?  Also so eins ohne Schweinerei…
„Trüffel“ Bähhhh….. geht gar nicht. *lach*

Ich würde ja die Gambas nehmen – klingt super – esse ich
auch sehr gerne, aber in Anbetracht meiner Gesellschaft,
könnte das ein denkwürdiger  Auftritt werden.
Denn die Viecher aus der Schale zu kriegen – so auf die
unpeinliche und weniger grobe Art
, ist nicht
so einfach.  Und bei meinem Glück fliegt das garantiert
quer über den Tisch durch das ganze Restaurant. XD
Das muss nicht sein. 

Jetzt bin ich bei St. Pierre oder Rotbarbe hängen geblieben.
Aber nach Geschmacksumfragen über Google, soll es sich bei
zweitem (da hätte mir die Beilage gut gepasst) um einen sehr
„intensiven“ Fischgeschmack handeln. Und das könnte auch
in die Hose gehen.  Was heißt intensiv? 

Wenn ich die Gänsekeule bestelle – kann ich die Beilagen komplett auf dem Teller lassen… okay… ich könnte ja so tun, als wäre ich schon satt. ^^ – schwierig – echt schwierig.
Wobei mein letztes Mal Gans essen schon aus dem Gedächtnis

gestrichen ist – und das könnte ebenfalls nichts gutes bedeuten. :-/

Bis Freitag muss eine Entscheidung her…. ich glaube, ich 
geh vorher noch mal ins Fischgeschäft und lass  mich mal 
beraten…. oder könnt ihr mir helfen? 😛