Auf der Suche nach – dem, was MEINs ist

Abraham Maslow (Quelle: http://www.abraham-maslow.de/)

Bedürfnispyramide

Definition und Erklärung

Zu Abraham Maslows bekanntester Leistung im Bereich der Psychologie zählt wohl dessen Bedürfnispyramide, einem Stufenmodell der menschlichen Motivationen. Diese Pyramide wurde von ihm in insgesamt fünf Stufen unterteilt.

In der ersten Stufe an unterster Stelle sieht er die physiologischen Grund- und Existenzbedürfnisse wie z. B. ausreichend Nahrung, Wärme etc. Sie sind seiner Auffassung nach die grundlegendsten und mächtigsten unter allen Bedürfnissen.

Abraham Maslows Bedürfnispyramide
In der zweiten Stufe der Hierarchie innerhalb der Maslow’schen Bedürfnispyramidefolgen die Sicherheitsbedürfnisse. Darunter versteht man dieSicherheit, den Schutz, die Stabilität, die Geborgenheit, Freiheit von Angst, das Verlangen nach Strukturen, Ordnungen, Grenzen, Regeln und Gesetzen.

Nach den Sicherheitsbedürfnis folgen auf der dritten Ebene die sozialen Bedürfnisse. Wenn die untersten beidenen Ebenen der Bedürfnispyramide befriedigt sind, verlangt der Mensch nach Zuneigung und Liebe, nach sozialer Anerkennung und Zugehörigkeit.

Dieser Hierarchie der Bedürfnisse folgt dann die vierte Ebene mit Anerkennung und Wertschätzung sowie letzendlich auf der obersten fünften Stufe die Selbstverwirklichung eines jeden Menschen.

Maslow sieht in seiner Theorie der Bedürfnispyramide erhebliche funktionale Unterschiede zwischen den verschiedenen Ebenen. Je niedriger die Ebene ist, umso wichtiger sind die Bedürfnisse für das eigentliche Überleben. Deshalb unterscheidet er zwischen Defizitbedürfnissen (niedrigen Bedürfnissen) und Wachstumsbedürfnissen (höheren Bedürfnissen). Erstere müssen auf jeden Fall erfüllt sein, damit der Mensch zufrieden ist, letztere führen neben Zufriedenheit letztendlich zum Glück

Die Wachstumsbedürfnisse, wie also z. B. das Streben nach Selbstverwirklichung, treten erst dann in den Vordergrund, wenn die Defizitbedürfnisse erfüllt sind. Durch sie erfolgt schließlich die Verstärkung der eigenen Individualität.

13 Antworten zu “Auf der Suche nach – dem, was MEINs ist

    • Ich finde das auch spannend… ich glaube deswegen hab ich auch immer gerne an mir gearbeitet. 🙂 Und wenn sich dadurch die Lebensqualität verbessert, dann freut man sich um so mehr.

      Der „richtige Mann“ würde es mit Sicherheit erleichtern, aber ich denke das Probleme wäre nach wie vor vorhanden. Was mich jetzt aber nicht kümmern soll. Man kann daran nur arbeiten, wenn man in der Situation ist – und wenn es nach mir geht… kann das echt noch ne Weile warten. 😉

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    • Stimmt. Das ist auch meine Kernaussage. 🙂 Es gehrt wirklich nur darum, was ist für mich richtig. Das muss für andere nicht das selbe sein, jeder muss im Grunde bei sich schauen – inwieweit er seine Bedürfnispyramide befriedigt weiß.

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  1. Ich habe gelernt, in der. Therapie, dass jeder mENSCH auf seinen Stern lebt. Nur wenn es mir gut geht, kann ich anderen Gutes tun/geben? Steht schon in der Bibel:Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Wenn es mir zuviel wird zieh ich mich zurück. Wenn ich Spannungen merke, spreche ich sie nach Tiefen Durchatmen an.Explodieren und ellenlosen Streit….ich mag es nicht mehr.

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  2. Ich finde du hast deine Bedürfnislage gut im Griff, nach dem Motto `Ich schreibe, also bin ich. Ich werde gelesen, also bin ich nicht allein.´ Kann ich gut nachvollziehen.
    Abgrenzung ist immer wichtig und wenn`s mal ganz bergab geht, kann es soweit kommen, dass man sehr viel Geduld haben muss. Denn `wer Geduld hat, kann alles überstehen´, hat mal jemand gesagt.
    Außerdem: `Es gibt nichts Gutes außer man/Frau tut es´.
    Also, weiter so und immer schön locker bleiben und schreiben.
    L. G. an alle
    Pete J. Probe

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    • Danke dir. Das Internet ist ein wunderbarer „Distanzhalter“.
      Und deckt auch ein gewisses soziales Bedürfnis. 🙂 Kann die persönlichen Kontakte aber niemals real vollständig ersetzen. Soll es ja auch nicht.

      Aber natürlich bringt mir das Schreiben und der Austausch was.
      Früher vielleicht sogar noch mehr – als ich mir bei allem doch recht
      unsicher war – und im Grunde noch, andere benötigt habe, um mir ein Feedback zu holen bzw. einfach um zu fragen: Ist das normal? Oder ist das Unnormal? (oder krank?) Naja – aber auch das kann ich mir
      mittlerweile selbst beantworten – aber es ist natürlich schöner,
      wenn man sich noch miteinander austauscht. 🙂 Danke fürs lesen und kommentieren. Jooo – ich denke – ich werde sicher noch eine Weile
      bloggen. Sieht ganz so aus. 🙂

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  3. Der wichtigste Mensch in Deinem Leben bist DU. Ich fühle sehr mit Dir, habe gerade meine 3 Therapie abgeschlossen. Die Verantwortung für sein Leben übernehmen bedeutet zuerst, erkennen, was man braucht (Bedürfnisse also) und was nicht. Also wie, wann und womit oder wem es einem gut geht und wie, wann oder womit nicht. Erst dann kann eine „Komfortzone“ entstehen.

    Ja, LEBEN ist spannend, denn es heißt lernen, bis wir wieder gehen. Und es ist großartig Fortschritte erleben zu dürfen, sich selbst zu entdecken, die Facetten der eigenen Seele und des Seins. Du bist definitiv auf dem richtigen Weg ❤

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    • Das Gefühl hab ich auch. Ich hab ja Vergleichsmöglichkeiten. 😉
      Und da seh ich einfach – in der selben Situation – vor nicht all
      zu langer Zeit war es anders /schlechter – da habe ich zu „ungünstigeren“ Strategien gegriffen. 🙂

      Ich kann auch jedem nur empfehlen eine Therapie zu machen.
      Es gab wahnsinnige Erlebnisse, Schlüsselerlebnisse, den AHA-
      Effekt. Der Moment in dem der Knoten platzt (na gut – sagen wir
      ein knoten von vielen ^^ ) – vor allem Stationär passierte so viel.
      Ja das ist wirklich irre. Das erkärt auch meinen Vorliebe für die
      Psychologie. Und alles ist auch „logisch“ – erklärbar… man muss
      nur erst drauf kommen.

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