Einzelgänger

Kein Mensch wird zum Einzelgänger, weil er die Einsamkeit genießt,
auch wenn er so tut. Er wird es, weil er vergeblich versucht hat, mit der
Welt klarzukommen, und immer wieder von den Menschen enttäuscht
wurde.
einzelgänger
Quelle: (Jodi Picoult – Beim Leben meiner Schwester)

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33 Antworten zu “Einzelgänger

            • Ich kann mir viel vorstellen – das dagegen nicht. 😉
              Es mögen charakteristische Eigenschaften einer Person
              das Entwickeln eines Einzelgängertums begünstigen, wie
              z.B. emotionale Instabilität oder ein besondere
              Vulnerabilität (also das gegenteil von einer guten Resilienz –
              meint – psychischen Widerstandskraft) .

              Aber wie man schon anhand der genannten „Charakter-
              Eigenschaften ableiten kann – fehlt dazu eben noch die
              Erfahrung und das Umfeld, dass einen Menschen
              sich dann wirklich zum Misanthropen entwickeln lässt.

              Ich hab jetzt auch über Psychopathie nachgedacht, bei
              der es ja eine genetische Veranlagung gibt –
              Aber ich denke Misanthropie und Psychopathie gehören
              nicht zwangsläufig zusammen. Psychopathen sind
              Menschen eher egal bzw. sie sind nur für ihre Zwecke
              nützlich. Aber Menschenhass und Verachtung – ist
              für mich kein genetisches Phänomen – noch nicht
              mal zu einem kleinen Teil. Sowas muss wachsen und
              gedeihen… denke ich jedenfalls.

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                • Natürlich … aber ich bin tatsächlich andere Meinung. Sowas kommt schon mal vor. Ja – ich hab gelesen, dass du von „AUCH“ sprachst. Für mich gibt es aber kein genetisches Chromosömchen – wo draufsteht „missantroph“ 😉

                  Ich kenne eine „echte Misanthropen“ aus dem Cafe. Ich finde es fürchterlich, wenn er erzählt. Dieser Negativismus ist unerträglich für mich.

                  Ich kenne zuwenig von seiner persönlichen Geschichte – aber es kommt
                  in seinen Erzählungen raus, dass er damit nicht auf die Welt gekommen ist.
                  denn überall blitzt so ein bisschen seine „schlechte Erfahrung“ mit dem Menschen raus.

                  Das macht einen nicht unbedingt zu einem Menschenhasser oder -verachter.
                  Ich bin ja auch keiner geworden. 😉 – aber ich wette, wenn ich bei dem
                  nachhaken würde – und er mir mehr von seiner Geschichte erzählen würde, würde man dafür klare Erfahrungswerte finden… die ihn zu dem gemacht haben.

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    • PS: und wenn du nicht gleich von Misanthropie geschrieben hättest sondern vielleicht von der Veranlagung – eine weniger soziale Ausrichtung zu haben, als das, was man als „Norm“ bezeichnet – dann hätte ich dir dahingehend auch noch irgendwo zustimmen können.

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  1. Auch, wenn ich aus dem Rahmen falle, ich stimme dem Zitat zu… sage ich als Einzelgänger…
    Sehe das auch etwas komplexer, der Einzelgänger ist nicht unbedingt der Mensch, der immer und überall 24 Stunden allein rumsteht, sondern der, der im Inneren irgendwann den Anschluß an Menschen verloren hat und damit INSICH allein ist!
    MEINE Meinung. 😉

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  2. Pingback: Einzelgänger | von John-Boy und Elisabeth

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