Es entwickelt sich sowas…

wie ein vorläufiger Plan. In Anlehnung meiner Gedanken vom letzten
Eintrag: Rund um den Hund

Ich hatte gleich danach geschrieben – oder um Tiere allgemein…
aber da der Beitrag zu lang wurde, habe ich euch gar nicht erzählt,
dass ich in den letzten Wochen auch recht viele Katzenkontakte
hatte… die ich gar nicht mal so übel fand. *grins*

Zuerst habe ich tageweise die Katzen meines Nachbarn gesittet.
Er hat Zuchtkatzen – Norwegische Waldkatzen und zwar einen
ganzen Stall voll – gleich 8 Stück. Seine Wohnung ist ein Katzen-
paradies. Es war echt irre. Und wir hatten viel Spaß miteinander. 🙂

Zur gleichen Zeit sind in der Familie zwei Kitten dazugekommen. 
Denen ich auch erst Mal ein Spiel-willkommensgeschenk machen
musste, was gleich super angenommen wurde und wo ich viel 
Spaß mit den jungen Katzen hatte. 

Deshalb kam halt auch die Überlegung auf – vielleicht nach E.´s 
Ableben – doch auf Katzen umzusteigen – damit eben die Möglichkeit
bestünde doch wieder Vollzeit arbeiten zu gehen. Ach – ich weiß es
nicht…. ich war immer ein Hundemensch – naja – aber ich halte es
mittlerweile auch für möglich evtl. Katzen zu halten. :-/

Mein Plan sieht deshalb vor – vor allen Dingen erst Mal sparen – noch
mehr sparen … Geld bei Seite legen. Irgendwie. Ich werd es noch brauchen.  So oder so. Im ungünstigsten Fall noch für meine alte
Lady. Aber da gibt es schon ein spezielles Sparbuch für sie. 

Punkt 1. – Sparen was das Zeug hält – damit ist meine Wohnungs-
verschönerung fürs erste gestrichen. Das ist mir nicht so wichtig.
Punkt 2. – Ganz wichtig – die Zeit mit meiner großen Maus noch
genießen. Wenn ich Glück habe, hab ich noch drei Jahre – okay…
wenn ich viel Glück habe…..

Was danach wird…… ich hab den  neuen Gedanken: Ich hab Zeit….
ich sollte eine gute Entscheidung treffen. Deshalb schwebt mir sowas
wie eine ehrenamtliche Tätigkeit in den nahegelegenen Tierheimen
vor – am liebsten als „beides“ – Hundeausführer und Katzenstreichler
wobei ich eigentlich viel lieber Bespaßer bin. 😉 

ich hab mich schon informiert, was ich dafür alles brauche.
– Impfungen
– Versicherungen
– evtl. eine Mitgliedschaft im Tierschutzverein
– einen Sachkundeausweis für gefährliche Hunde

Einen Sachkundeausweis für große Hunde hab ich ja schon.

Da sehe ich überhaupt kein Problem. Ich hab mir den Fragebogen
mal angeschaut und das schaff ich locker. 🙂

Aber natürlich brauche ich dafür auch ein bisschen Geld. 

Ja und dann – wer weiß? Vielleicht werd ich mir dann darüber 
klarer sein, was ich wirklich will. Ob ich wirklich mit der 
Alternative „Katzen“ zurecht komme – was meine berufliche
Zukunft mir da bereit hält. Ober ob ich vielleicht einen Hund
bei meiner Tätigkeit finde, der genauso toll in mein jetziges
Leben passt, wie es meine große tut. 

Mit dem Gedanken bin ich jetzt eigentlich ziemlich zufrieden.
So möchte ich es machen. 

Ich könnte mir auch vorstellen mit schlecht vermittelbaren
Tieren zu arbeiten. Vielleicht wird sich dann ja irgendwann
ein Kandidat heraus – kristallisieren. 🙂

Auf der anderen Seite… je mehr ich darüber nachdachte,
umso bewusster wird es mir, was ich für ein Glück mit meiner
Großen hatte. Wie gut sie sich auf alle Umstände – die sich
im Laufe der Jahre eher zum negativen änderten – einstellen
konnte. 

Es war ja damals alles „ideal“ – als ich sie zu mir nahm. 
Aber dann änderten sich alles mit den Jahren. 

Und sie hat sich immer ganz unproblematisch umgestellt. 
Auch wenn sie in den letzten Jahren auf vieles verzichten
musste. 

Wenn es soweit ist, werde ich auch mit meiner Arbeitgeberin
sprechen. Vielleicht sieht sie ja auch Möglichkeiten für mich.
Den Job zu kündigen fänd ich ziemlich schade, weil ich dort
gerne bin aber es „alleine“ nicht reichen würde. Sie ist auch
sehr tierlieb. Und vor allem, kann man mit ihr reden. Sie
versucht auf ihre Mitarbeiter einzugehen. 

Ich werde, wie immer „ehrlich sein“. Damit bin ich die
letzten Jahre eigentlich immer gut gefahren. 🙂

Bin jetzt einigermaßen zufrieden mit meinen Plänen. 
Vor allem gehts auch darum – nicht in so ein schlimmes
Loch zu fallen, wenn es soweit ist. 

Manchmal komme ich mir schon wie ne „untreue Seele“
vor, wenn ich jetzt darüber nachdenke…. aber es geht 
auch sehr viel darum, dass ich nach E. eine Perspektive
sehe. Denn ich weiß jetzt schon, dass mich das ziemlich
Übel treffen wird. 

Und wenn sie eingeschläfert werden muss – dann möchte
ich, dass das zu Hause passiert. Schätze, das wird auch noch
extra kosten. Aber alles andere kommt nicht in die Tüte. 

 

 

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Gedanken veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

17 Antworten zu “Es entwickelt sich sowas…

    • das ist aber was für Leute, die Geld haben. Da hast du keinen Kontakt zum Tier und bezahlst… und das ist nicht das, was mir vorschwebt…. aber klar, wenn ich genug Geld hätte, dann würd ich das machen, aber ich ziehe den Kontakt zu Tieren einfach vor… und wenn ich schon bezahlen soll, dann bitte für ein Tier, das mir ist. 🙂

      Gefällt mir

        • Ja – mit Hunden, die nicht ihnen sind, und bezahlen dafür. Da spare ich lieber um dann für ein Tier, was zu mir passt richtig sorgen zu können.
          Und wenn es evtl. Katzen werden – muss ich meine Wohnung ja komplett
          umbauen. *lach* …. und bei nem Hund, hab ich die zwanzig Euro monatlich auch lieber in nächster Zeit mal beiseite gelegt für alle „Fä(e)lle. 😉

          Gefällt mir

        • PS: ich muss wirklich jeden euro umdrehen – und wenn ich da ehrenamtlich arbeiten möchte – muss ich schon einiges zusätzlich ausgeben – eben für eine entsprechende Haftpflichtversicherung – für die Sachkundeprüfung etc. oder eben auch eine Mitgliedschaft im Tierverein (das wird bei einigen vorausgesetzt) – dann noch ne Patenschaft? Öhm…. du weißt nicht um meine finanzielle Situation.

          Ich hab jetzt schon ein paar Freizeitaktivitäten zurück gestellt – um wieder sparen zu können. Squashen ist fürs erste gestrichen und meinen Russisch-Kurs musste ich auch dran geben. Es ist wie gesagt – alles sehr eng. Es gibt zwar ein Sparbuch, aber das ist wie gesagt „nur für den Hund“ – da geh ich nicht ran. Und so doll ist das auch nicht bestückt.

          Gefällt mir

  1. guter Plan! Und, ehrlich ist immer die beste Schiene. Du machst das schon.

    Ne Bekannte von mir hat einen Hundesitter-Service. Sie geht manchmal mit 7 Hunden gleichzeitig spazieren. Sie sittet sie, wenn Herrchen mal den ganzen Tag nicht zu Hause ist oder geht auch mal mit den Hunden zum Arzt, wenn Herrchen keine Zeit hat. Finde ich auch ne gute Idee. Kindergarten für Hunde, lach 🙂

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s