Herz oder Hirn

eine meiner neuesten Theorien ist ja: Liebe verblödet
(gibt zwar keiner zu – aber es ist weit verbreitet ) Smiley-floet

Aber da muss sich jetzt keiner persönlich angegriffen fühlen,
bleiben wir einfach bei MIR – und wenns passt – bitte schön,
dürft ihr euch das auch mitnehmen. 😛

Ich bemerke jedenfalls zunehmend (bei mir) , dass mit dem Entlieben
auch meine geistigen Fähigkeiten wieder zurück kommen. Man betrachete
alles mit einem klaren Kopf und ist wieder völlig bei Sinnen – fragt sich,
wie man manches tun konnte und lacht im Nachhinein über seine
eigene DUMMHEIT – wenn man dann endlich wieder drüber lachen
kann. Nachdem man die Monate der Selbstvorwürfe und der Zweifeln
an sich selbst überstanden hat. Wieso man nur in sowas rein geraten
konnte?!, fragt man sich. Wieso man nur auf die Idee kommen konnte,
dass es eine gute Idee ist? Man (also ich– ich rede immer mit mir in
der MAN Form) das Urteilsvermögen von einem Schaf hatte.

Kurzzeitig öhm okay… für meine Blogfreunde RELATIV
KURZZEITIG :D. *hust* – ja okay…. es war schon wieder länger. …
ist ja gut.

Jedenfalls atmet man dann auf und denkt: Jetzt ist es „wieder“
überstanden. Endlich spielt sich da oben wieder was ab.
Endlich kann man sich wieder als denkendes Wesen und nicht
völlig trieb- und gefühlsgesteuerten Zombie, wahrnehmen. 🙂

Es ist irgendwie (ja klar – ist in Ordnung bleiben wir bei MIR)
wie auf diesem Bild. Ist das Herz oben – ist das Hirm im Keller.
Und umgekehrt.


Herzhirn

Erinnert mich so ein bisschen an die Gameshow damals:
Geld oder Liebe.

Und der Moderator fragt dich, was hätten sie den gerne.
In meinem Fall „Herz oder Hirn“… und ich sag „Och jo –
so ein bisschen von Beidem bitte“.  Und der sagt:  „Nö, geht nicht.
Entscheiden Sie sich – so sind nun mal die Spielregeln.“ :-/

Ich hab gestern noch so in meinen Facebook-Account geguckt
und gesehen, dass einer meiner Dating-Freunde von Ende letzten
Jahres wieder in ner Beziehung ist. Und ich hab mich wirklich
wahnsinnig für ihn gefreut. Weil er so ein netter ist– und vermutlich
eine gute Wahl gewesen wäre. Alles hatte, wo mein Kopf sagte:
Ja, den könnte man nehmen – das ist fast „risikofrei.“

Was sagte mein Herz? Nix. :-/

Also eigentlich sagte es…. „der ist zu klein“.
(der Mann als solches. 😉 ) Klingt verdammt oberflächlich für
mein Herz – Jo. Ist auch nur eine dumme Ausreden.
Mehr nicht…. aber dann geht da eben nichts mehr. :-/

So sehr man (also ich) sich dann auch noch bemüht, in der
Hoffnung, irgendwas an Interesse zu spüren. Ein Kribbeln –
eine Form der Anziehung. *seufz* Da kommt einfach nichts.

Aber es ist ja auch beides schön. Die Phasen des Herzens und
die Phasen der Klarheit. Nur ist das eine von Bestand und ohne
Reue. Das andere kann man (also ich ) im Nachhinein nicht mehr
begreifen.

Es fehlt das Zusammenspiel. Also bei mir. 😉

Das schwierigste im Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen
zusammenzuarbeiten. In meinem Fall verkehren sie noch nicht
mal auf freundschaftlicher Basis. (Woody Allen)

Gefühlswirrwarr

Irgendwie bin ich total erleichtert. Ich hab nach einem Dreivierteljahr,
für heute spontan einen Termin bei meiner Therapeutin bekommen.
Bei derjenigen, die schon seit gut 9 Jahren mich in meinen schlimmsten
Phasen begleitet hat. Damals in der ambulanten Therapie – auch als
Begleitung stationär – und ihr erinnert euch vielleicht – das letzte Mal
in meiner Trennungsphase

….. ja – das war die, die meinte – ich solle
in nächster Zeit nichts wichtiges entscheiden *grins*

Danach bin ich nicht mehr hingegangen. Es ging alles so schnell.
Umzug, Trennung, schwere Verliebtheit.

Ich hoffe, die rückt mir den Kopf wieder ein bisschen zurecht.
Das letzte Mal hatte sie ja dazu keine Chance *pfeif*

Fühl mich schon besser mit dem Termin. Muß jetzt gleich los.
Wenn sie mich begleiten würde, krieg ich das hin. Wir haben schon
schlimmeres geschafft. 🙂

und das Gefühlswirrwarr vom Wochenende (siehe unten) löst sich ein
bisschen auf.

In einem Wechselbad der Gefühle.
Fühl mich innerlich hart.
Aber warum kommen da Tränen?
Nicht genug…. aber immerhin.
Warum fühle ich nichts….
Trauer ich nur um das
„nicht fühlen“?
Weil ich spüre es fehlt?

Dann wieder Momente
in denen sich ein Lächeln bildet.
Klein vielleicht – nicht ausreichend.
Beobachte ich es von aussen und
bewerte, wie jemand, der neben mir
steht und sich beobachtet.

Das reicht alles noch nicht.

Wieder ein Satz der sich bildet
wenn ich an die andere Möglichkeit denke.
„Ich verkrafte das schon“
doch da sind auch Zweifel.
Das mach ich mir jedenfalls vor.

Und dann wieder Leere. Ein Nichts.
Nicht kalt – nicht heiss. Nur Lauheit.

Es ist alles gut.

Nichts ist gut.

Oh mann….

.. ich seh gerade schrecklich aus.
Dunkle schwarze Ränder unter den Augen.
Die Haare sollte ich mir auch mal wieder waschen.
Okay…. das könnte ich tatsächlich noch tun 🙄

Geschlafen hab ich ganz gut.
Ehrlich gesagt war ich
total erledigt.

Vielen Dank auch für euren lieben Rückmeldungen gestern.
Ich hab mich über jeden Eintrag / jede PN sehr gefreut.

Momentan sortiere ich noch immer meine Gedanken.
Vieles, was ich vorher angenommen habe, ist auf einmal
nicht mehr wichtig. In manchem versuche ich noch
Möglichkeiten und Lösungen zu finden – aber dafür
müsste man einiges verändern und ich weiß nicht sicher,
wie realistisch das ist und ob wir die Opfer wirklich
aufbringen wollen.

Einige Kommentare sprachen von „damit abschliessen“
Ja – will ich das denn?

Statt dessen frag ich mich:
Hab ich zu schnell die Flinte ins Korn geworfen?
Hab ich ihm evtl. keine Chance gelassen?
Ich habe nur angedeutet. So klar, wie an unserem
Letzten Abend, habe ich es nie formuliert.
Und der Abend war anders. Er war sehr offen.
So, wie es bisher leider nicht war.

Wir haben noch Kontakt – und so oder so, werden wir
uns eh erst mal für die nächsten Wochen nicht sehen können.

Genug Zeit um sich Gedanken zu machen.

Aber im Moment bin ich einfach nur unruhig,
fühl mich, wie ein Tier im zu engen Käfig.
und warte doch nur auf seinen Anruf. *kopfschüttel*