Musik in der Hirnforschung

(Quelle: br.de/Wissen)

Durch bildgebende Verfahren kann gezeigt werden, was im Gehirn beim Musikhören passiert. Die Bilder lassen erahnen, wie viele Hirnareale beim Musizieren beteiligt sind. Und es gibt Auffälligkeiten im Hirn von Musikern.

Stand: 10.03.2014

Schülerin musiziert auf einer Querflöte. | Bild: picture-alliance/dpa

Beim Musizieren oder Musik hören werden Endorphine ausgeschüttet. Das sind körpereigene Glückshormone, die auch beim Essen und Sport, bei Sex und durch Drogen produziert werden. Zu sehen, was beim Musikhören passiert, sozusagen der Blick ins Hirn, wurde erst möglich durch bildgebende Verfahren wie die funktionelle Magnetresonanztomografie (fMRT).

Hört ein Mensch Musik, werden die Strukturen zuerst im Hirnstamm verarbeitet. Auf dieser Ebene ist die Musik noch nicht ins Bewusstsein gedrungen. Das geschieht erst, wenn die Reize das Hörzentrum, den sogenannten Hörkortex, erreichen. Erst dort werden Instrumente oder Stimmen unterschieden.

Gehirn verarbeitet jede Musik anders

Musiknoten vor blauem Hintergrund | Bild: colourbox.com

Unser Gehirn verrät, welche Musik wir hören.

Welche Musik wir hören, verrät das Muster unserer Hirnaktivität. Ob und wie sich das Muster der Aktivität auch zwischen verschiedenen Musikgenres unterscheidet, hat im August 2013 ein Forscherteam um den Studienleiter Vinoo Alluri von der Universität von Iyväskylä in Finnland untersucht. Für ihre Studie spielten sie Probanden mehrere unterschiedliche Musikstücke vor, darunter Ausschnitte aus einem Vivaldi-Konzert, ein Jazzstück von Miles Davis, Blues, einen argentinischen Tango und ein Stück von den Beatles. Während die Teilnehmer der Musik lauschten, zeichneten die Forscher ihre Hirnaktivität mittels der fMRT auf. Wie erwartet, gab es einige Areale, die von allen Musikarten aktiviert wurden: Bereiche in der Hörrinde, im Emotionen verarbeitenden limbischen System und im motorischen Cortex. Aber es gab auch Unterschiede: Besonders komplexe Musikstücke lösten eine höhere Aktivität im rechten Schläfenlappen aus. Und noch etwas wurde deutlich: Bei Liedern mit Text, beispielsweise Popsongs, verschob sich die Aktivität von der linken überwiegend in die rechte Hirnhälfte.

Die Grafik zeigt die äußerste Schicht des Gehirns, die Hirnrinde. Sie ist in erster Linie für bewusste Empfindungen und Handlungen zuständig. | Bild: picture-alliance/dpa

In Musikerhirnen ist mehr graue Substanz vorhanden.

Mithilfe der Schnittbilder des menschlichen Gehirns zeigt sich, dass in Musikerhirnen die Verbindung zwischen rechter und linker Gehirnhälfte, das sogenannte Corpus callosum, deutlich kräftiger ausgebildet ist. Und es ist mehr graue Substanz in Regionen vorhanden, die für die Motorik, die auditive und die räumlich-visuelle Wahrnehmung zuständig sind.

„Es ist eigenartig, aber aus neurowissenschaftlicher Sicht spricht alles dafür, dass die nutzloseste Leistung, zu der Menschen befähigt sind – und das ist unzweifelhaft das unbekümmerte, absichtslose Singen – den größten Nutzeffekt für die Entwicklung von Kindergehirnen hat.“

Prof. Dr. Gerald Hüther, Leiter der Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung der Universität Göttingen und Mannheim/Heidelberg

Musik lässt manche Menschen kalt

Junge Frau mit Kopfhörer | Bild: picture-alliance/dpa

Nicht jeder kann Musik genießen.

Während Musikliebhaber in den höchsten Tönen von ihren schönsten Konzerten schwärmen, lässt das andere völlig kalt. Neurowissenschaftler um Josep Marco-Pallarés von der Universität Barcelona haben im März 2014 herausgefunden, dass einige Menschen völlig immun gegen jede Wirkung von Musik sind. Die Forscher sprechen von Anhedonie – der Unfähigkeit, Freude zu empfinden. In Tests erkannten die Teilnehmer zwar, ob Musik fröhlich oder traurig war, aber sie ließen sich von den Gefühlen nicht anstecken. Die Forscher gehen davon aus, dass ihr Belohnungssystem im Gehirn anders arbeitet. Denn die Probanden waren durchaus zur Freude fähig, beispielsweise, wenn sie in einem Spiel Geld gewinnen konnten. Nur Musik wirkte bei ihnen nicht.

Hier spielt die Musik

Violinen im Orchester | Bild: picture-alliance/dpa

Musizieren erfordert höchste Konzentration: Hören, Sehen und Bewegung finden gleichzeitig statt.

Es gibt nicht das eine Musikzentrum im Hirn. Musik aktiviert die unterschiedlichsten Hirnregionen gleichzeitig. Denn Musik zu machen beansprucht ein kompliziertes Zusammenspiel sehr verschiedener Fähigkeiten: den Hörsinn, den Sehsinn, den Tastsinn, die Feinmotorik. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass bei der Verarbeitung von Musik sogar das Broca-Areal beteiligt ist, eines der beiden Sprachzentren. Und das wiederum hat Auswirkungen auf unsere kognitive und emotionale Entwicklung.

Musikprofis haben andere Hirne als Laien

Christian Thielemann dirigiert Münchner Philharmoniker | Bild: picture-alliance/dpa

Profimusiker haben mehr graue Substanz im Hirn.

Forscher der Universität Jena haben in Zusammenarbeit mit Gottfried Schlaug von der Harvard Medical School in Boston herausgefunden, dass sich die Gehirne von Berufsmusikern auffällig von jenen der Nichtmusiker unterscheiden. Bereiche, die für das Hören, das räumliche Sehen und das Umsetzen von Bewegung zuständig sind, waren bei Musikern deutlich vergrößert. Wahrscheinlich, weil Musiker in ihrem Spiel nicht nur vorausdenken und die passenden Bewegungen zur Musik ausführen müssen, sondern gleichzeitig auch überprüfen sollen, ob sie richtig gespielt haben.

Über die Wahrnehmung

Wir Menschen glauben das was wir sehen, hören, schmecken anfassen können
oder fühlen. Wir vertrauen auf unsere Wahrnehmung. (im günstigsten Fall).
Wahrnehmung beschreibt den Prozess von Informationsgewinnung, durch
Sinneseindrücken und Reize und die Verarbeitung dieser Informationen.
Unser Gehirn wirft dabei – ob nun bewusst oder unbewusst – das Wahr-
scheinlichste und „gelernte“ Szenario – als Ergebnis dieser Informations-
verarbeitung aus.

Und genau aus diesem Grunde ist unsere Wahrnehmung „subjektiv“ und hin
und wieder auch völlig gestört.

Optische Täuschung1

Einige psychische Krankheiten bringen Veränderungen der Wahrnehmung
mit sich. Jahrelange Manipulationen und Beeinflussungen
zum Beispiel in der Kindheit führen zu Fehlern in dieser Informationsver-
arbeitung und daraus resultierend zu einer tiefen Verunsicherung.

Wir alle kennen die Begriffe der „Selbst- und Fremdwahrnehmung“ ,
die manchmal weit auseinander klaffen kann.
Auch habe ich hier mal von dem sogenannten Gaslight – Effekt berichtet.
„Anleitung zum „in den Wahnsinn treiben“

Genauso gibt es neben den psychischen Wahrnehmungsstörungen auch
körperliche Ursachen, die zu einer „gestörten“ Wahrnehmung führen können.
Auch hat sicherlich jeder mal unter Alkohol eine Beeinträchtigung seiner
Wahrnehmung kennengelernt.

Und dann gibt es noch die ganz natürlichen „Fehler“ – und da möchte
ich euch heute zu Einladen… mal all den Trugbildern – vor allem der
optischen Täuschung…. nachzugehen.

optischetaeusch1

Dazu habe ich heute einen Linktipp für euch, der nicht nur einzelne
optische Täuschungen darstellt, sondern auch erklärt warum es zu diesen
Fehlern kommt.

Wer darüber mehr erfahren möchte – der schaut mal hier vorbei.
Optische Täuschung und Sehphänomene von Michael Bach

Natürlich hab ich mich danach gefragt, wie es denn mit unseren anderen
Sinnen steht – und auch da habe ich „völlig normale“ Täuschungen im Netz
gefunden.

Ihr findet darüber weitere interessante Seiten, unter den Suchbegriffen:
Auge – optische Täuschung
Ohren – akustische Täuschung
Haut (Tastsinn) – Haptische Täuschung
Nase – Olfaktorische Täuschung
Schmecken – Gustatorische Täuschung

doch unsere Wahrnehmungen erstrecken sich darüber hinaus noch auf andere
Dinge – wie zum Beispiel den Gleichgewichtssinn, den Zeitsinn und den
Magnetsinn. Auch da können wir uns „nicht immer“ auf unser Gefühl – unsere
Wahrnehmung verlassen.

Fazit: Eine gute Wahrnehmung zu haben, sie zu schulen und sich auch darauf
zu verlassen mag ja helfen,besser in der Welt zurecht zu kommen, doch wer
sich NUR darauf verlässt, und das glaubt, was er wahrnimmt – und das alles
für „richtig“ hält, könnte das ein oder andere mal völlig daneben liegen. 😉

Herz oder Hirn

eine meiner neuesten Theorien ist ja: Liebe verblödet
(gibt zwar keiner zu – aber es ist weit verbreitet ) Smiley-floet

Aber da muss sich jetzt keiner persönlich angegriffen fühlen,
bleiben wir einfach bei MIR – und wenns passt – bitte schön,
dürft ihr euch das auch mitnehmen. 😛

Ich bemerke jedenfalls zunehmend (bei mir) , dass mit dem Entlieben
auch meine geistigen Fähigkeiten wieder zurück kommen. Man betrachete
alles mit einem klaren Kopf und ist wieder völlig bei Sinnen – fragt sich,
wie man manches tun konnte und lacht im Nachhinein über seine
eigene DUMMHEIT – wenn man dann endlich wieder drüber lachen
kann. Nachdem man die Monate der Selbstvorwürfe und der Zweifeln
an sich selbst überstanden hat. Wieso man nur in sowas rein geraten
konnte?!, fragt man sich. Wieso man nur auf die Idee kommen konnte,
dass es eine gute Idee ist? Man (also ich– ich rede immer mit mir in
der MAN Form) das Urteilsvermögen von einem Schaf hatte.

Kurzzeitig öhm okay… für meine Blogfreunde RELATIV
KURZZEITIG :D. *hust* – ja okay…. es war schon wieder länger. …
ist ja gut.

Jedenfalls atmet man dann auf und denkt: Jetzt ist es „wieder“
überstanden. Endlich spielt sich da oben wieder was ab.
Endlich kann man sich wieder als denkendes Wesen und nicht
völlig trieb- und gefühlsgesteuerten Zombie, wahrnehmen. 🙂

Es ist irgendwie (ja klar – ist in Ordnung bleiben wir bei MIR)
wie auf diesem Bild. Ist das Herz oben – ist das Hirm im Keller.
Und umgekehrt.


Herzhirn

Erinnert mich so ein bisschen an die Gameshow damals:
Geld oder Liebe.

Und der Moderator fragt dich, was hätten sie den gerne.
In meinem Fall „Herz oder Hirn“… und ich sag „Och jo –
so ein bisschen von Beidem bitte“.  Und der sagt:  „Nö, geht nicht.
Entscheiden Sie sich – so sind nun mal die Spielregeln.“ :-/

Ich hab gestern noch so in meinen Facebook-Account geguckt
und gesehen, dass einer meiner Dating-Freunde von Ende letzten
Jahres wieder in ner Beziehung ist. Und ich hab mich wirklich
wahnsinnig für ihn gefreut. Weil er so ein netter ist– und vermutlich
eine gute Wahl gewesen wäre. Alles hatte, wo mein Kopf sagte:
Ja, den könnte man nehmen – das ist fast „risikofrei.“

Was sagte mein Herz? Nix. :-/

Also eigentlich sagte es…. „der ist zu klein“.
(der Mann als solches. 😉 ) Klingt verdammt oberflächlich für
mein Herz – Jo. Ist auch nur eine dumme Ausreden.
Mehr nicht…. aber dann geht da eben nichts mehr. :-/

So sehr man (also ich) sich dann auch noch bemüht, in der
Hoffnung, irgendwas an Interesse zu spüren. Ein Kribbeln –
eine Form der Anziehung. *seufz* Da kommt einfach nichts.

Aber es ist ja auch beides schön. Die Phasen des Herzens und
die Phasen der Klarheit. Nur ist das eine von Bestand und ohne
Reue. Das andere kann man (also ich ) im Nachhinein nicht mehr
begreifen.

Es fehlt das Zusammenspiel. Also bei mir. 😉

Das schwierigste im Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen
zusammenzuarbeiten. In meinem Fall verkehren sie noch nicht
mal auf freundschaftlicher Basis. (Woody Allen)