Über die Wahrnehmung

Wir Menschen glauben das was wir sehen, hören, schmecken anfassen können
oder fühlen. Wir vertrauen auf unsere Wahrnehmung. (im günstigsten Fall).
Wahrnehmung beschreibt den Prozess von Informationsgewinnung, durch
Sinneseindrücken und Reize und die Verarbeitung dieser Informationen.
Unser Gehirn wirft dabei – ob nun bewusst oder unbewusst – das Wahr-
scheinlichste und „gelernte“ Szenario – als Ergebnis dieser Informations-
verarbeitung aus.

Und genau aus diesem Grunde ist unsere Wahrnehmung „subjektiv“ und hin
und wieder auch völlig gestört.

Optische Täuschung1

Einige psychische Krankheiten bringen Veränderungen der Wahrnehmung
mit sich. Jahrelange Manipulationen und Beeinflussungen
zum Beispiel in der Kindheit führen zu Fehlern in dieser Informationsver-
arbeitung und daraus resultierend zu einer tiefen Verunsicherung.

Wir alle kennen die Begriffe der „Selbst- und Fremdwahrnehmung“ ,
die manchmal weit auseinander klaffen kann.
Auch habe ich hier mal von dem sogenannten Gaslight – Effekt berichtet.
„Anleitung zum „in den Wahnsinn treiben“

Genauso gibt es neben den psychischen Wahrnehmungsstörungen auch
körperliche Ursachen, die zu einer „gestörten“ Wahrnehmung führen können.
Auch hat sicherlich jeder mal unter Alkohol eine Beeinträchtigung seiner
Wahrnehmung kennengelernt.

Und dann gibt es noch die ganz natürlichen „Fehler“ – und da möchte
ich euch heute zu Einladen… mal all den Trugbildern – vor allem der
optischen Täuschung…. nachzugehen.

optischetaeusch1

Dazu habe ich heute einen Linktipp für euch, der nicht nur einzelne
optische Täuschungen darstellt, sondern auch erklärt warum es zu diesen
Fehlern kommt.

Wer darüber mehr erfahren möchte – der schaut mal hier vorbei.
Optische Täuschung und Sehphänomene von Michael Bach

Natürlich hab ich mich danach gefragt, wie es denn mit unseren anderen
Sinnen steht – und auch da habe ich „völlig normale“ Täuschungen im Netz
gefunden.

Ihr findet darüber weitere interessante Seiten, unter den Suchbegriffen:
Auge – optische Täuschung
Ohren – akustische Täuschung
Haut (Tastsinn) – Haptische Täuschung
Nase – Olfaktorische Täuschung
Schmecken – Gustatorische Täuschung

doch unsere Wahrnehmungen erstrecken sich darüber hinaus noch auf andere
Dinge – wie zum Beispiel den Gleichgewichtssinn, den Zeitsinn und den
Magnetsinn. Auch da können wir uns „nicht immer“ auf unser Gefühl – unsere
Wahrnehmung verlassen.

Fazit: Eine gute Wahrnehmung zu haben, sie zu schulen und sich auch darauf
zu verlassen mag ja helfen,besser in der Welt zurecht zu kommen, doch wer
sich NUR darauf verlässt, und das glaubt, was er wahrnimmt – und das alles
für „richtig“ hält, könnte das ein oder andere mal völlig daneben liegen. 😉

Herz oder Hirn

eine meiner neuesten Theorien ist ja: Liebe verblödet
(gibt zwar keiner zu – aber es ist weit verbreitet ) Smiley-floet

Aber da muss sich jetzt keiner persönlich angegriffen fühlen,
bleiben wir einfach bei MIR – und wenns passt – bitte schön,
dürft ihr euch das auch mitnehmen. 😛

Ich bemerke jedenfalls zunehmend (bei mir) , dass mit dem Entlieben
auch meine geistigen Fähigkeiten wieder zurück kommen. Man betrachete
alles mit einem klaren Kopf und ist wieder völlig bei Sinnen – fragt sich,
wie man manches tun konnte und lacht im Nachhinein über seine
eigene DUMMHEIT – wenn man dann endlich wieder drüber lachen
kann. Nachdem man die Monate der Selbstvorwürfe und der Zweifeln
an sich selbst überstanden hat. Wieso man nur in sowas rein geraten
konnte?!, fragt man sich. Wieso man nur auf die Idee kommen konnte,
dass es eine gute Idee ist? Man (also ich– ich rede immer mit mir in
der MAN Form) das Urteilsvermögen von einem Schaf hatte.

Kurzzeitig öhm okay… für meine Blogfreunde RELATIV
KURZZEITIG :D. *hust* – ja okay…. es war schon wieder länger. …
ist ja gut.

Jedenfalls atmet man dann auf und denkt: Jetzt ist es „wieder“
überstanden. Endlich spielt sich da oben wieder was ab.
Endlich kann man sich wieder als denkendes Wesen und nicht
völlig trieb- und gefühlsgesteuerten Zombie, wahrnehmen. 🙂

Es ist irgendwie (ja klar – ist in Ordnung bleiben wir bei MIR)
wie auf diesem Bild. Ist das Herz oben – ist das Hirm im Keller.
Und umgekehrt.


Herzhirn

Erinnert mich so ein bisschen an die Gameshow damals:
Geld oder Liebe.

Und der Moderator fragt dich, was hätten sie den gerne.
In meinem Fall „Herz oder Hirn“… und ich sag „Och jo –
so ein bisschen von Beidem bitte“.  Und der sagt:  „Nö, geht nicht.
Entscheiden Sie sich – so sind nun mal die Spielregeln.“ :-/

Ich hab gestern noch so in meinen Facebook-Account geguckt
und gesehen, dass einer meiner Dating-Freunde von Ende letzten
Jahres wieder in ner Beziehung ist. Und ich hab mich wirklich
wahnsinnig für ihn gefreut. Weil er so ein netter ist– und vermutlich
eine gute Wahl gewesen wäre. Alles hatte, wo mein Kopf sagte:
Ja, den könnte man nehmen – das ist fast „risikofrei.“

Was sagte mein Herz? Nix. :-/

Also eigentlich sagte es…. „der ist zu klein“.
(der Mann als solches. 😉 ) Klingt verdammt oberflächlich für
mein Herz – Jo. Ist auch nur eine dumme Ausreden.
Mehr nicht…. aber dann geht da eben nichts mehr. :-/

So sehr man (also ich) sich dann auch noch bemüht, in der
Hoffnung, irgendwas an Interesse zu spüren. Ein Kribbeln –
eine Form der Anziehung. *seufz* Da kommt einfach nichts.

Aber es ist ja auch beides schön. Die Phasen des Herzens und
die Phasen der Klarheit. Nur ist das eine von Bestand und ohne
Reue. Das andere kann man (also ich ) im Nachhinein nicht mehr
begreifen.

Es fehlt das Zusammenspiel. Also bei mir. 😉

Das schwierigste im Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen
zusammenzuarbeiten. In meinem Fall verkehren sie noch nicht
mal auf freundschaftlicher Basis. (Woody Allen)