Über Frankreich – Religonen und Glaubensrichtungen und den Menschen

Was kann man heute an so einem Tag anderes schreiben.

Als ich heute morgen die Bilder von den nächtlichen Terror-
anschlägen in Frankreich sah, war ich wie gelähmt und mir kamen
die Tränen über soviel Boshaftigkeit und Hass.

Und schon wieder muss eine Religion für soviel Grausamkeit
herhalten und wird missbraucht.

Ich bin kein religiöser Mensch mehr. Aber wenn ich von dem
ausgehen soll, was ich verstanden habe – egal an welchem Glauben,
dann geht es doch vor allem um Liebe und Annahme und Güte.
Um Zusammenhalt, um ein friedliches Miteinander – auch in
Toleranz und Akzeptanz.

Wo das fehlt – da kann und will ich mir keine Gottheit – wie
auch immer man sie nennen mag – vorstellen.

Ich dachte bei solchen Bildern  an einen Spruch
von Laotse – der es nicht treffender beschreibt:

Pflichtbewußtsein ohne Liebe macht verdrießlich.
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos.
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.
Wahrhaftigkeit ohne Liebe macht kritiksüchtig.
Klugheit ohne Liebe macht betrügerisch.
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch.
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch.
Macht ohne Liebe macht grausam.
Ehre ohne Liebe macht hochmütig.
Besitz ohne Liebe macht geizig.
Glaube ohne Liebe macht fanatisch.

 

Ich denke heute auch ganz besonders an Frankreich. Und mir
fällt dazu eigentlich immer nur eins ein: Es geht nicht um Nationen,
um Glaubensrichtungen oder Herkunft.

Mein Gott (ganz unblasphemisch) – wir sind doch eine WELT.
Ist es denn so schwer  zusammenzuleben? Wir sollten
gemeinsam diese Welt schützen. Wir haben nur die eine.

weltkugel

Wir Menschen haben beides in uns. Gutes und schlechtes.
Die Religion sollte das Gute unterstützen und das schlechte
zumindest verringern. Und so wie ich die großen Weltreligionen
verstanden habe – sind wir uns da alle einig.

Eine Terrororganisation kann niemals für irgendeinen Glauben
oder für irgendeinen Gott stehen. Ich persönlich kann nicht
begreifen, wie man so eine augenscheinliche Tatsache nicht
erkennt.

Blog-Blockade

Mensch – ich wollte so viel bloggen in meinem Urlaub… aber
irgendwas blockiert oder hemmt mich. Das kenne ich so nicht.

Vielleicht weil ich die momentane Lage nicht unbedingt als
Fortschritt ansehe – fällt es mir schwerer es überhaupt nieder zu
schreiben.

Früher war es mir egal. Aber jetzt erwarte ich mehr von mir.
Und was ich spüre ist eine Unfähigkeit, die sich in mir ausbreitet.
Eine Manifestation von neuen Grundgedanken – die sich in mir
festsetzen – von denen ich aber rational „weiß“, dass sie so auch
nicht korrekt sind. Aber es fühlt sich so an – wie meine neue Wahrheit. :-/

Dabei kann ich mich noch ganz genau in die Zeit zurück versetzen,
in denen ich genau das bei einem anderen gesehen habe und ihn
deswegen bedauert habe – weil demjenigen etwas fehlte.

Sowas wie der Glaube, die Hoffnung – das Idealistische – das
träumerische – Das Gefühl, dass alles einen Sinn hat und dass
alles gut ausgehen wird.

Wie ich schon schrieb, geht es mir ganz gut – trotzdem sehe ich
den FEHLER – in meiner Denke und meiner Entwicklung.

Oh ja – ich habe Dinge gelernt. Von anderen denke ich, sie haben
sich verschlimmert. Etwas hab ich gelernt – etwas hab ich verlernt.

Ich lebe damit – nicht schlecht. Halte mich an dem, was ich als
realistischer ansehe. Denn das andere erscheint mir nur noch
trügerisch.

So… jetzt hab ich zumindest viel drumrum geredet. *schmunzel*
Es ärgert mich, dass ich noch nicht sagen kann, was los ist.

Dass ich mich unfrei fühle. Vielleicht kommt das ja noch… aber
wenn ich es aufschreibe – wird es konkret. Und ich weiß, dass
da Fehler drin sind – trotzdem kann ich es nicht aufhalten.
Mein Denken entwickelt sich in eine Richtung, die eben auch
zu „massiv“ ist, als dass sie richtig sein könnte.

Und ich hab was losgelassen – nach all der Dummheit.
Etwas, was mir zumindest jetzt zu einem winzigen Teil fehlt.

Auf der Suche…..

nach einem WC-Deckel – und ich krieg hier die Krise. Der Gedanke war ja
ich fang jetzt an es mir hier wohnlicher zu machen. Im Bad wollte ich beginnen.
Bin also seit Samstag hier im Internet unterwegs und schau mir so die Motive
an – und das teilweise bis spät in die Nacht. Was gar nicht so verkehrt war,
denn die Motivsitze, die ich zu Anfangs ganz nett  fand – an denen hab ich
mich schon satt gesehen und find sie mittlerweile zu aufdringlich. Hab natürlich
nach Kombinationen gesucht – also dann auch die passenden Bad-Accessoires
gleich dazu. Und je mehr ich schaute um so unglücklich wurde ich damit….
vor allem mit den im Bad befindlichen hässlichen „gelb-eierfarben-ocker-
undefinierbaren“ Fliesen. :-/

Aber auch mit den Motiven der WC-Sitze: Aquarium, Strand,
Seesterne, Delphine, Muscheln, Urlaubsfeeling, Brandung oder
Städtethemen London, Paris etc…..

Bis mir so echt der Groschen fiel. Ich hab zu dem ganzen
Zeug keinen Bezug. Wie lang bin ich schon nicht mehr auf Reisen oder
am Strand gewesen. Soll ich jetzt zukünftig sagen: „Ich mach mal
Urlaubsfeeling – ich geh aufs Klo?! *grrmpf* 😦

Oder ich kann mich dann für Motive Richtung „Feng Shui“ und „Budda“
entscheiden. Ist ganz groß im kommen…. What the fuck……
NEIN – das geht gar nicht.

Das passt alles nicht zu mir. :-/ Blumenmotive *würg* – NEVER.

Jetzt hab ich einen WC-Sitz – der so ein bisschen in abstrakte Kunst
geht gefunden. Damit könnte ich mich schon anfreunden. Hat was von
Salvatore Dali. Abstrakte Kunst mag ich. aber der hat eine sehr
ungewöhnliche Farbkombination und dazu passt alles andere wieder
nur schwer. *seufz*

Und dann schick ich den WC-Sitz an meine Cousine (also das Pic)
und die brüllt nur „Baaaaaahhhh…. wie hässlich…. es gibt doch so schöne. “
Was mich wieder völlig verunsichert hat. Aber ICH mag ihn. Mensch. 😦

Und am liebsten würd ich hier die Kacheln rausschlagen. Auch da
hab ich schon in Richtung Kacheln überkleben oder auch anstreichen
gesucht. Aber das wird alles viel zu teuer. Uff…. ich brauch jetzt mal ne
Pause. Eigentlich will ich nur noch bestellen und die Sache hinter mich
bringen – soll ich ? Soll ich nicht? Ohhhh…. ist das schwer. Aber ich hab
ja noch zwei Wochen Urlaub.

Ich verzweifel jedenfalls  gerade am Thema Wohnungsverschönerung. :-/

und diese Kacheln …. sind die „hässlich“. ich bin soooo unglücklich
gerade. *schnief* … naja – geht schon wieder.

Einfach herrlich

... wenn man so nach und nach wieder spürt, dass man fitter wird.
Ich komme gerade wieder vom Squash – die Jungs meiner Bekannten
waren heute mal nicht mit . -und wir hatten die Zeit zu zweit auf die
ganze Stunde. Nach den letzten Malen hab ich gedacht ich sterbe…
aber das Gegenteil war der Fall. Es hat wieder super geklappt.

meine Begleitung musste mehrfach pausieren, weil sie schon
Sternchen sah – aber ich merkte – hey – ich kann noch. ^^

Das ist wirklich das beste, was mir passieren konnte und ich hoffe,
wenn demnächst die Jungs mitgehen, dass wir BALD auf zwei
Squash-Cords gehen – oder auf zwei Stunden – das geht ja auch.

Meinen neuen Schläger hab ich eingeweiht – prima – allerdings
muss ich den Griff tatsächlich noch Mal abkleben, weil der so
in meiner Hand  beim Spiel zerbröselte und ich vorher angenommen
habe – das wäre nicht so viel. XD

Und wo ich vorher noch gedacht habe – ich geb meiner Schulter und
meinem Arm den Rest, weil ich da immer noch ein Schmerzempfinden
habe und ne Bewegungsbarriere… merke ich, dass das Problem sich
scheinbar auch mit der Bewegung löst, anstatt, dass sich das ganze
verschlimmert. 🙂

ich bin jedenfalls, was meine Kondition und meine Leistung heute angeht,
voll zufrieden. Da geht wieder was. ^^ Es geht aufwärts.

Und anschließend waren wir dann noch schön einen Kaffee trinken.
Und als womöglich neue Freundin, muss ich sagen, stell ich fest, dass
das mit uns echt super harmoniert. Wir haben doch verdammt viele
Gemeinsamkeiten… passt einfach. 🙂

und warum ich noch so gut drauf bin? Ich muss morgen noch nen
Tag arbeiten und DAAAAANNNNNN hab ich Urlaub. *lala*
Zwei Wochen. Boah – wie geil ist das denn. ^^ Ich freu mich richtig.
Bin einfach gut drauf. 🙂

Achtung! An alle ehemaligen Blog.de-Nutzer

Heute ist der letzte Tag zur fristgerechten Einreichung eurer
Anträge auf Rückerstattung. Ich kopier euch hier noch mal
das Schreiben vom Blog.de Support.

Hallo,

wie in unserem Newsletter vom 14.07.2015 angekündigt, haben wir nun die automatische Verlängerung aller noch aktiven jährlichen Pro-Mitgliedschaften gestoppt.

Wir möchten Dir heute mitteilen, wie Du einen Antrag für die anteilige Zurückerstattung Deines Jahresbeitrags stellen kannst.

Um eine Zurückerstattung zu beantragen, klicke bitte hier, um den Antrag zu öffnen. Du brauchst diesen nur auszudrucken, auszufüllen, zu unterschreiben und bis spätestens den 31.10.2015 an folgende E-Mail-Adresse accounting-de@populis.com zu schicken. Nur rechtzeitig eingereichte Anträge werden bis zum Ende des Jahres auch bearbeitet.

Wir werden uns bemühen, den Rückerstattungsprozess so schnell wie möglich abzuschließen, aufgrund der hohen Anzahl an Benutzern könnte dies leider etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wir bitten um ein wenig Geduld!

Beachte bitte: Da unser Service noch bis zum 15.12.2015 aktiv ist, werden lediglich die überbezahlten Monaten ab diesem Datum zurückerstattet.

Vielen Dank und schöne Grüße
teamDE

Und wer keinen Scanner hat (danke für den Tip Breakpoint…. ) den Antrag ausgefüllt abfotografieren
und als Bilddatei anhängen.

Klar können wir jetzt warten und sagen – „Wieso – ich tu nix – die haben alles“. Aber dann könnt ihr
euch schon Mal für die paar Cent/Euro – auf ne Sammelklage einstellen. Nein – darauf hab ich
keinen Bock – für das Kleingeld. Also wichtig. Wer noch was zurück bekommen möchte –
sollte den Antrag noch heute einreichen.

My english…..

Auf dem Weg zur Arbeit komme ich immer an so einem schönen
Buchladen vorbei – und draußen steht ein Ständer mit Postkarten;
von denen ich so im Vorbeigehen dann hin und wieder mal was
aufschnappe …. und das bringt mich jedes Mal zum lachen XD

Weil – das könnte echt von mir sein… ich liebe diese Karten

auf denen dann z.B. sowas steht wie:

My english ist under all pig!

oder erweitert …. but i come to right. 

Oder der hier ist auch schön:

My english is not the yellow from the egg but it goes …. *rofl*

Mir ist ja sowas schon mal mit meinen Russen im Spiel passiert,
als wir uns auf english unterhielten … und ich irgendwas von 
a badly good game quatschte…. also ich wollte sagen, dass das
Spiel übelst gut ist… ist doch klar, oder? Und sich der andere 
bei mir entschuldigte…. er würde nicht verstehen – sein englisch
wäre so schlecht – und ich meinte – no – thats my bad english XD
Da hätte ich dann noch einen draufsetzen können – so in Richtung:
So“rry – i shame me in ground and floor“ 😛

„How Horny is that than“ …
Auf jeden Fall finde ich die Karten obercool…. und die gibts zu
Hauf – wenn man mal googled „denglisch – Postkarten“ Für die,
die es interessiert … und ich sag dann mal für heute.

I Wish you what.
ODER wenn dir der Blogeintrag nicht gefällt

You can me once.  Smiley-kichern

Peinliche Erlebnisse unter Alkoholeinfluss

Auf Wunsch einer einzelnen Dame.. Eigentlich könnte ich damit ein
Buch füllen – aber ich brauch ja auch noch ein paar Geheimnisse. 😉

Das erste ist ein Beispiel für die totale Fehleinschätzung im Rausch. ^^
Ich war nach ner Party ziemlich abgefüllt und auf dem Weg mit dem
Fahrrad nach Hause zu fahren. Es ging bergab. Die frische Luft tat
irre gut – und ich bekam richtig schön Geschwindigkeit … und ich 
genoss das gerade voll. Nutzte die ganze Straße und trieb meinen
Drahtesel noch an… schneller – schneller – Jaaaaa…. XD

Am Ende der Bergabfahrt mußte ich nun auf einen schmalen
Fahrradweg wechseln. Kein Problem dachte ich… nein – ich dachte
gar nicht. Jedenfalls hab ich mich dabei wohl ziemlich verkalkuliert,
denn ich raste ungebremst in einen Vorgartenzaun… flog über den
Fahrradlenker – machte einen gefühlten Salto und landete auf 
meinem Ar….. in einem fremden Vorgarten. Mein Fahrrad völlig
demuliert …. der 
Fahrradweg – mindestens noch drei Meter von
mir entfernt. ^^

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Und hier noch eine zweite Geschichte – eigentlich mit einem eher
traurigen Hintergrund. Meine erste Liebe hatte sich von mir getrennt.
Für mich ging gerade die Welt unter. Schon einige Wochen hatte
ich nichts mehr von ihm gehört. An diesem Abend war ich saufen
und hielt es für eine super Idee anschließend zu ihm zu gehen. 

Er wohnte damals in einer umgebauten Garage etwas abseits
der Straße. Ich sah Licht an dem Abend aus seinem Fenster.
irgendwie machte ich mir Gedanken, dass er ja womöglich nicht
alleine ist … und deshalb nahm ich nicht den üblichen Weg zu
seiner Eingangstür sondern entschied mich – seitlich durch einen
Vorgarten zu gehen – denn wäre Besuch da – würde ich das dann
evtl. durch das Fenster sehen und könnte mich verpissen oder
ausrasten – keine Ahnung. 😛 

Der Weg durch den Vorgarten war allerdings sooo dunkel, dass
ich überhaupt nichts sah. Ich setze also vorsichtig einen Schritt
vor den anderen… und dann bemerkte ich – dort wo vorher alles
ebenerdig war – eine Erhebung. Ich fragte mich noch im besoffenen
Kopf – was das wohl sein könnte und wunderte mich… ging aber
vorsichtig weiter .. hoch…. auf einmal fühlte ich – dass es runter
geht…. schon wieder ein großes Fragezeichen in meinem Kopf.
Was ist denn jetzt das? Ich tastete langsam mit den Füßen in
völliger Dunkelheit … und weil ich kein Ende fühlte …. es ging
einfach immer mehr bergab – entschied ich mich einfach zu
springen. Boahh…. tat das weh. Ich landete tief … und stellte
dann durch tasten fest, dass hier irgendein Idiot ein Erdloch
gebuddelt hatte und ich stand bis zum Hals im Dreck. *flöt*

Irgendwie schaffte ich es – mich aus dem Loch zu ziehen. 
Das Fußgelenk hatte ich mir so dermaßen verstaucht – dass
ich die Tage danach nicht mehr laufen konnte. Naja aber
irgendwie entschied ich mich – so dreckig und BLAU, wie
ich war – jetzt doch nicht bei ihm vorbei zu schauen und
hinkte nach Hause. 

Ein paar Tage danach schaute ich mir das ganze Mal
bei Tageslicht an. Jouh…. da wollte wohl jemand
irgendwelche Rohre im Garten verlegen … und das Loch
war schon gebuddelt. *ächz* Soooo – peinlich genug? 

Naja das schöne war – ich glaube es gab bei beiden 
Ereignissen keine Zeugen. Wobei ich bei meinem Fahrrad-
Salto noch das Gefühl hatte – das war ne sportliche Höchst-
leistung und hätte Punkte in der Haltungsnote gegeben. XD

Spruch des Tages und ein Dankeschön

Ich bin gerne oben und gerne unten – das ist mir egal,
aber ich bin nicht so gerne in der Mitte.

sagte ich gestern und erntete schallendes Gelächter.
Neee – ehrlich. Und jetzt dürft ihr gerne raten, worum es ging. 😉

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Und gleich noch ein Dankeschön hinterher, denn mich erreichte heute
Post von ner lieben Bloggerin, die mir schon ein verfrühtes Weihnachts-
geschenk zukommen lassen hat.

(nein – ich erwarte nicht von meinen Blogfreunden, dass sie mir alle
Weihnachtsgeschenke holen XD )

Ich hab mich jedenfalls wahnsinnig gefreut… wirklich toll. Super
Tasche – super Schläger … ich schätze, der ist auf jeden Fall besser
als mein zweiter „maroder“ Schläger es jemals war. 😉 Danke – danke.

Und ich freu mich schon auf Sonntag, wenn ich ihn einweihen kann. ^^

Und hier ist die Überraschung. Ganz lieben Dank IchbinsG

Squash-Schläger

Ich freu mich riesig. 🙂

Es ist wirklich irre

das erste Mal in meinem Leben ist meine Wohnung okay. 🙂 
Nicht nur, dass ich dieses Haushaltsspiel mittlerweile wie ein
Ritual zelebriere…. mir fällt auch auf, dass ich „Weil es schon
viel besser hier aussieht“ – jetzt auch Kleinigkeiten direkt 
wegräume/wegschmeiße. Einfach um das Bild, was jetzt
so steht – zu erhalten. Soll heißen – man sieht immer noch,
dass ich das Regal z.B. aufgeräumt habe. XD

Ich kann das kaum glauben…. als hätte ich es geschafft.
Eine Veränderung einer Sache, die mir extrem an mir selbst
missfallen hat. Etwas mit dem ich mich zwar abgefunden habe,
weshalb ich mich aber indirekt immer verurteilt habe. 

Ein Schönheitsfehler – ein fettes Manko – etwas NEGATIVES
an mir. 

Etwas, bei dem ich nicht in der Lage war – es so einfach zu
verändern. Das einzige was half – war eine gewisse Eigen-
toleranz zu entwickeln – um mich nicht völlig dafür zu 
verurteilen und mies zu fühlen. 

Dabei habe ich mich im Laufe der Jahre schon verbessert…
aber nie so stark. Ich war schon lange nicht mehr so
schlampig wie noch in meiner Ehe. Ein wenig hatte sich
getan – im Grunde WEIL ich ich nicht mehr so sehr unter
Druck gesetzt habe…. weil mich gerade das gelähmt hat. 

Es ist noch ganz frisch… ich will es auch nicht beschreien…
vielleicht kippe ich ja wieder in alte Muster – wer weiß?
Aber es funktioniert zur Zeit – mehr kann ich nicht sagen. 

Und jetzt fällt mir noch mehr auf. Wie karg meine Wohnung
ist – wie leer. Wie lieblos. Es sieht wirklich total leer hier aus. 

Irgendwie hat das Chaos noch eine gewisse Fülle hinterlassen.

Oder wie mein Nachbar schon sagte, der meinte, dass man
das schon super sieht: „Jetzt fällt natürlich auf, dass ich wirklich
mal tapezieren müsste“. 

Es gibt hier noch vorher einiges zu machen. Ans Eingemachte
gehen – sozusagen. 🙂 … 

Aber er hat Recht. Je mehr meine Wohnung stimmt… desto
extremer wirken diese vergilbten Wände auf mich. 

Und der Wunsch danach wird größer. Ich lass das jetzt
einfach noch mal so stehen. Ich bräuchte Hilfe. Meine Mutter
ist super im Tapezieren. Aber wir bräuchten definitiv noch
jemanden, der mir mit den Möbeln hilft – damit man hier
tapezieren kann. 

Ich hab diesen Monat sogar 200 Euro beiseite packen können. 
Es sieht gut aus. Ich glaube, da entwickelt sich ein Plan. 🙂 

Und ich freu mich schon auf den nächsten „unangemeldeten“
Besuch – der sehen kann – wie verändert das hier schon ist. ^^

Die Geschichte der Kugelmenschen

weil sie mir so gut gefällt. 🙂

Die Kugelmenschen sind mythische Wesen der Antike. Sie erscheinen nur in einem Mythos, den Platon in seinem fiktiven, literarisch gestalteten Dialog Symposion von dem berühmten Komödiendichter Aristophanes erzählen lässt. Der von Platon erfundene Mythos soll die Macht des Liebesgottes Eros erklären, indem er den Grund für die Entstehung des erotischen Begehrens aufdeckt.

Dem Mythos zufolge war die menschliche Natur ursprünglich ganz anders als die den Zuhörern vertraute. Die Menschen hatten kugelförmige Rümpfe[2] sowie vier Hände und Füße und zwei Gesichter mit je zwei Ohren auf einem Kopf, den ein kreisrunder Hals trug. Die Gesichter blickten in entgegengesetzte Richtungen. Mit ihren acht Gliedmaßen konnten sich die Kugelmenschen schnell fortbewegen, nicht nur aufrecht, sondern auch so wie ein Turner, der ein Rad schlägt. Es gab nicht nur zwei Geschlechter, sondern drei: Manche Kugelmenschen waren rein männlich, andere rein weiblich, wiederum andere – die andrógynoi – hatten eine männliche und eine weibliche Hälfte. Die rein männlichen stammten ursprünglich von der Sonne ab, die rein weiblichen von der Erde, die androgynen (zweigeschlechtlichen) vom Mond.

Die Kugelmenschen verfügten über gewaltige Kraft und großen Wagemut. In ihrem Übermut wollten sie sich einen Weg zum Himmel bahnen und die Götter angreifen. Der Himmelsherrscher Zeus beriet mit den anderen Göttern, wie zu verfahren sei. Die Götter wollten das Menschengeschlecht nicht vernichten, denn sie legten Wert auf die Ehrenbezeugungen und Opfer der Menschen. Daher entschied sich Zeus, die Kugelmenschen zu schwächen, indem er jeden von ihnen in zwei Hälften zerschnitt. Diese Hälften sind die heutigen zweibeinigen Menschen. Aus der Sicht des Zeus bestand ein zusätzlicher Vorteil dieser Maßnahme darin, dass sich die Anzahl der Menschen und damit auch der Opfer für die Götter verdoppelte. Für den Fall, dass die Bestraften weiterhin frevelten und keine Ruhe hielten, plante er, sie nochmals zu spalten; dann müssten sie künftig auf einem Bein hüpfen. Der Gott Apollon erhielt den Auftrag, die Gesichter zur Schnittfläche – der heutigen Bauchseite – hin umzudrehen und die Wunden zu schließen, indem er die Haut über die Bäuche zog und am Nabel zusammenband. Am Nabel ließ er Falten zur Erinnerung an die Teilung zurück. Die Geschlechtsteile blieben auf der anderen, früher nach außen gewendeten Seite, der jetzigen Rückenseite.

Die nunmehr zweibeinigen Menschen litten schwer unter der Trennung von ihren anderen Hälften. Sie umschlangen einander in der Hoffnung, zusammenwachsen und so ihre Einheit wiedergewinnen zu können. Da sie sonst nichts mehr unternahmen, begannen sie zu verhungern. Um ihr Aussterben zu verhindern, versetzte Zeus die Geschlechtsorgane nach vorn. Damit ermöglichte er ihnen, durch die sexuelle Begegnung ihr Einheitsbedürfnis vorübergehend zu befriedigen und so die Sehnsucht zeitweilig zu stillen. Zugleich gewannen sie dadurch die Fähigkeit, sich auf die heute praktizierte Weise fortzupflanzen. So wurden sie wieder lebenstauglich. Sie leiden aber weiterhin unter ihrer Unvollständigkeit; jeder sucht die verlorene andere Hälfte. Die Sehnsucht nach der verlorenen Ganzheit zeigt sich in Gestalt des erotischen Begehrens, das auf Vereinigung abzielt.

Die Art des Vereinigungsstrebens der Zweibeiner hängt davon ab, zu welchem der drei Geschlechter sie einst gehörten: zu den rein männlichen Kugelmenschen, zu den rein weiblichen oder zu denen mit einer männlichen und einer weiblichen Hälfte. Je nach dieser ursprünglichen Beschaffenheit eines Kugelmenschen weisen dessen getrennte Hälften jetzt eine heterosexuelle oder homosexuelle Veranlagung auf. Damit erklärt Platons Aristophanes die Unterschiede in der sexuellen Orientierung. Nur die aus den zweigeschlechtlichen Kugelmenschen, den androgynoi, entstandenen Menschen sind heterosexuell.

Die Deutung:

Nachdem Platons Aristophanes den Mythos erzählt hat, befasst er sich im restlichen Teil seiner Rede mit der Deutung und den Konsequenzen, die sich aus seiner Sicht ergeben. Er äußert seine Wertschätzung für die aus rein männlichen Kugelmenschen hervorgegangenen Homoerotiker; sie seien von Natur aus die männlichsten Männer und als Liebhaber des ihnen Ähnlichen dem eigenen Geschlecht zugetan. Zu ihren Merkmalen gehöre die Bereitschaft, sich den Staatsgeschäften zu widmen. Zu Unrecht beschuldige man sie der Schamlosigkeit; in Wirklichkeit gelte ihre Liebe der Mannhaftigkeit. Über die dem anderen Geschlecht zugewandten androgynoi hingegen bemerkt Aristophanes abschätzig, die meisten Ehebrecher und Ehebrecherinnen seien unter ihnen zu finden. Er unterstellt ihnen eine Neigung zu sexuellem Suchtverhalten und einen damit zusammenhängenden Mangel an Treue.

Besondere Beachtung schenkt Aristophanes den erotischen Beziehungen, die sich durch außergewöhnliche Intensität auszeichnen. Die extreme Stärke solcher Bindungen führt er darauf zurück, dass in diesen Fällen die beiden Hälften eines Kugelmenschen einander gefunden hätten und nun eine Rückkehr zum Urzustand durch Verschmelzung mit der innig geliebten anderen Hälfte anstrebten. Solche Begegnungen seien gegenwärtig noch selten. Wenn sich die Menschen aber durch Frömmigkeit die Götter zu Freunden machten, bestehe Hoffnung auf Wiedererlangung der ursprünglichen ganzheitlichen Natur der Kugelmenschen. Mit Eros’ Hilfe sei dieses Ziel erreichbar. Wenn es jedem gelänge, die zu ihm gehörende andere Hälfte zu finden, wäre die Menschheit nach Aristophanes’ Überzeugung geheilt und glückselig.

Die beiden Liebenden, die einst aus demselben Kugelmenschen hervorgegangen sind und einander gefunden haben, bleiben nach Aristophanes‘ Darstellung ihr ganzes Leben lang miteinander verbunden, obwohl sie „nicht einmal zu sagen wüssten, was sie voneinander wollen“. Der sexuelle Genuss bietet keine Erklärung für die Leidenschaftlichkeit, mit der sie aneinander hängen. Vielmehr erstreben beide Seelen etwas, was sie nicht benennen können, sondern nur ahnen; es ist ein Rätsel. Wenn Hephaistos, der Gott des Feuers und der Schmiede, mit seinen Werkzeugen zu ihnen träte und sie fragte, was sie eigentlich voneinander wollten, und ihnen vorschlüge, sie zusammenzuschmelzen, damit sie sich auch im Tod und nach dem Tode in der Unterwelt nicht trennen müssten, so würden sie seinen Vorschlag gern annehmen und erkennen, dass dies ihr eigentliches Ziel ist.

Quelle: Wiki