Bier…..

bier

kommen wir zum wesentlichen…..
HEUTE IST INTERNATIONALER TAG des BIERES –
und ich hätte es beinnahe verpasst….

*flopp* – (öffnen der Flasche)

HALLO?? Könnt ihr mich alle gut lesen? 🙂

Danke ilanah777 für die Erinnerung … der deutschen
liebstes Getränk – wobei laut Statistik (siehe den Beitrag
von ilanah777) wir ein paar Plätze verloren haben und
nicht mehr ganz oben an der Spitze der „Biertrinker“
stehen.

Gut – ich hab jetzt auch schon länger keins mehr
getrunken. Das macht sich natürlich bemerkbar. ^^

und da krame  ich mal wieder in der alten Gedichtekiste
um euch meine

ODE AN DEN ALK -zu kredenzen- nein – ich verrate
euch dieses Mal nicht „WANN“ ich das geschrieben habe,
ist aber auch schon ein paar Tage her. 😉

Aber ich empfehle vor Genuß – sich ebenfalls eine
Flasche Bier zu gönnen – könnte helfen…. . 😀
pstttt… ruhe….ich muss mich konzentrieren…..

ODE AN den Alk.

Du schöne goldne Flüssigkeit
schenkst mir so oft Gelassenheit
und gibst mir, wenn ich dich benutze
den kleinen Rausch unter die Mütze.

Warst immer da, wenn ich dich brauchte
und mir der Kopf ganz schwer wohl rauchte
du spültest es sogleich hinfort
warfst allen Kummer über Bord.

Ob Flaschbier, Fass – ob aus dem Glase
Obs drückt dir später auf die Blase.
das letztere verzeih ich dir,
du gutes, reines deutsches Bier.

Und um hier mal zum Schluss zu kommen
du hast mir oft viel Schmerz genommen
Du bist ein göttliches Getränk
ein Seelentröster, Freund, Geschenk.

Na denn… mal Prost!!! 😉

Autobiografie in 5 Kapiteln

(aus: Portia Nelson, There’s a Hole in My Sidewalk)

1. Kapitel:

Ich gehe die Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren … Ich bin ohne Hoffnung.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

2. Kapitel:

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sähe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

3. Kapitel

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein … aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen.
Ich weiß, wo ich bin.
Es ist meine eigene Schuld.
Ich komme sofort heraus.

4. Kapitel

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe darum herum.

5. Kapitel

Ich gehe eine andere Straße.

Irgendwie hab ich mich darin gleich wiedererkannt. Smiley-kichern

Gesten gefunden bei
Psychologie / Ironie / Sarkasmus / Gesellschaft / Poesie /Normalität und Wahnsinn

die ich euch auch gleich als Lese-Empfehlung vorstellen möchte. 🙂
Schaut mal vorbei. Unter anderem  findet ihr da Texte zum Schmunzeln
und Totlachen zu meinem Lieblingsthema „Psychologie“.

Die Anderen

Angedockt und Angezapft
Ausgesaugt und ausgelaugt

von leeren, kranken Geisteskindern
gefühlskühlen Menschenhüllen.

Mehrgeliebt doch Leergeliebt
und anschließend entsorgt.

Doch es wird wieder wachsen
aus dem Nichts neu entstehen.

Die Anderen,
müssen dafür weiter über Leichen gehen.

Ist mir ein Trost im Vakuum.

Wertgeschätzt = Null

Wenn du mich nicht siehst,
nicht hörst, nicht wahrnimmst,
wenn du mich nicht berücksichtigst,
einplanst und beachtest,
wenn ich nicht relevant bin
wenn ich Unwichtig bin,
und immer an letzter Stelle stehe,
wenn meine Grenzen keine Rolle spielen,
wenn überhaupt alles von mir keine Rolle spielt,
wenn das was mir wichtig – dir nichtig ist….

dann erlaube, dass ich mich in Luft auflöse…..

luftaufloesen

——————————————————————–

Hach – da kommt wieder so meine lyrische Ader hoch *ächz*
.. man könnte es auch simpler ausdrücken …
nämlich SO:

trennung

Der Teufelskreis

Ein schmerzhafter Teufelskreis
von Flucht und aufeinander zubewegen.
Ein Eiertanz von Nähe und Distanz.

Aus Warten und Harren in Liebe
Zeitdiebe – die Hinhalten mit Versprechen
und sie brechen – oder umplanen ganz spontan.

So dass Liebe kippt in Wut und Zorn – ambivalent
dann wieder aufersteht, wie der Phönix der verbrennt
und sich erneut hervortun muss.

Vom Zweifel und der Unsicherheit zerfressen.
In Abhängigkeit gehalten wie ein Tier, dass man
gefangen und nur als totes Experiment verkennt.

Weint es leise, dunkle und unsichtbare Tränen
aus enttäuschter Seele und verletztem Herz.
Einsam zurück gelassen, isoliert, domestiziert.

Die – die immer noch gerne hoffen – fast naiv
Des großen Vertrauens beraubt – gewissenlos entrissen.
In einen Abgrund aus ewiger Ohnmacht getaucht.

Verdammt, sich nur auf der Stelle zu bewegen –
im täglichem Frust. Und in gefühlter Macht- und Hilflosigkeit
dabei die eigenen Träume völlig aufgegeben.

Nichts fest – nur alles vage formuliert – nicht greifbar
in Unverbindlichkeit dahin gesäuselt und doch –
oder gerade deswegen unfähig los zu lassen.

Des Astronauten Braut

Da schaut sie auf aus ihrem
Fenster einer teuren Villa gen Himmel.
Weiter als Weit ihr Herz entfernt.
Bei den Sternen in seinem Traum
vom Glücklich sein.

Die Zeit drückt schwer auf ihrer Brust,
ringt sie um Luft. Hat aufgegeben, was
ihre eignen Sterne und die Träume waren.
Was ihr einst wichtig war, in ihrem Leben.

Für eine Liebe, die Lichtjahre entfernt.
Fühlt sie es zwar noch… jedoch…
vor allem Schmerz und in dem Wunsch nur
kleinster Teil des Astronauten Traums zu sein.
Sitzt sie allein und hält Erinnerungen fest.

———————————————–

Und wieder mal Amanda – die musikalisch
dazu passt 😉

Überleben

Ein Bild hab ich von uns vor Augen
ein Kampf im Wasser – nackt und blos.

Zwei Nachtgestalten die sich tummeln
mal weit entfernt mal eng umschlungen.

Was wie ein Tanz im Wechsel der Gefühle
Ist doch ein übles Spiel um Macht, den Tod zum Ziele

Und während du noch Luft genug,
obwohl du tiefer hängst im Sog.

Verzehrt voll Not ist mein Gesicht
den langen Atem hab ich nicht.

Egoistisch ist dein Tun und Sinnen
meines unfähig, dir zu entrinnen.

Hast meine Fußfesseln ergriffen,
willst nicht alleine hier ertrinken.

Willst mich in diesem Strudel,
mitreissen und versenken.

Und während eine Hand von mir
versucht dich hochzuziehen,

hab ich doch längst begriffen,
wir werden beide untergehen.

Wenn du mich wirklich liebst, mein Herz
dann lös die Hände und die Ketten

damit ich zwar nicht dich –
doch mich kann an die Oberfläche retten.

Ich liebe dich – es schmerzt zu sehen,
doch bleibt mir nichts, als aufzugeben

Denn du willst weiter untergehen
und ich will überleben.

Jeder Mensch kann jeden lieben …..

Jeder Mensch kann jeden lieben,
wenige nur wählt er aus.
Warum den und nicht den andern,
was hat jener dem voraus.

Warum zeigen unsre Augen
nur so selten diesen Glanz,
zittern wir vor der Berührung
finden wir den andern ganz.

Sind es unbekannte Sender,
die da strahlen und verstehn.
Warum jener nur von diesen,
was macht den vor andern schön .

Gibt es ganz bestimmte Tage,
wo man `n ersten Besten nimmt,
warum dann und nur den Ersten
und wann ist man so gestimmt.

Jeder böse Mensch kann gut sein,
jeder gute Mensch auch schlecht.
Warum weiß man wen man möchte,
ist uns der vor Andern recht.

Einem schaut man in die Seele,
jedem andern auf die Haut,
warum macht uns einer leiser,
jeder andre nichts als laut.

Eine unbewohnte Insel
barg zwei Menschen aus der Not,
warum wuchs aus diesem Zufall
eine Liebe bis zum Tod.

Fuhr ein andrer lebenslänglich
ungezählte Hafen an.
Warum fand er da nicht einen,
dem zutiefst er zugetan.

Jeder Mensch kann jeden lieben,
manchmal wählt er einen aus,
lädt sich von Millionen diesen
in sein Herz und in sein Haus.

Kurt Demmler

Das perfekte Bild

Achtung Triggergefahr!

Ein Borderline-Gedicht aus eigener Feder.

Das perfekte Bild

Ein weisses Kleid bedeckte ihren
anmutigen Frauenkörper – darauf
mit Blut bedeckt die Zeichen ihrer
letzten Tat. Wie ein Engel, der sich
die Flügel gestutzt hatte… doch es
rann aus ihren Armen.

Sie betrachtete sich so im Spiegel.
Es war ihre Idee gewesen, sich so
zu kleiden – für das, was sie vorhatte.
Warum? Das wusste sie selber nicht.
Als wolle sie dem Moment etwas
feierliches abgewinnen.

Und es war so, wie sie es sich gewünscht
hatte. Ihre Blicke wanderten von ihren
aufgeschnittenen Armen wieder zurück
in ihr Spiegelbild. Langsam rann eine
Blutspur an der einen Seite das hübsche
Kleid herunter.

Sie war so ruhig in dem Moment,
wie schon lange nicht mehr. Aber etwas
fehlte an dem Bild. Es war nicht so
perfekt, wie sie es sich gewünscht hätte.

Aber das änderte sich, als nach und nach
sich zu all dem Blut die Tränen in Ihrem
Gesicht zeigten und ihr die Wangen
herunterliefen. Wie kleine Kristalle –
wie Diamanten. Ein perfektes Bild.

Sie hatte es gezeichnet… sich selbst …
genauso vor dem Spiegel stehend.
Und sie blickte hoch von Ihrem Blatt
Papier und war zufrieden. Sie hatte dem
Druck widerstanden.

Nur eine Zeichnung – mehr war es
nicht.

Kleine Korrektur – große Wirkung

165517cd76x3l56v

Nur ein Buchstabe gestrichen …. ach wäre es doch so einfach 😉

Aber ich bereue nicht, mich abgewandt zu haben –
„vorerst“ von allem, was mich von mir selbst entfernt.
Und mein positiv-Tagebuch, indem ich seit der Klinik
aufschreibe, was mir am Tag gelungen ist, was gut war,
was ich an mir mochte, beginnt in mir zu wirken.

Ich weiß, es ist eine zarte Pflanze, die da wächst.
Aber sie nennt sich Akzeptanz und Annahme……….

Ja – ich schaue in den Spiegel und es ist gut.
Es ist gut, weil der Mensch fehlt, der es schlecht macht,
oder meinen wert herabsetzt – und ich hab entschlossen,
dass ich es auch nicht mehr sein werde, der sich herunter
zieht.

selbstliebe

SELBSTLIEBE

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschah, richtig ist, von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich, das nennt sich SELBSTACHTUNG!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiss ich, das nennt man AUTHENTISCH-SEIN!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man REIFE!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwickeln. Heute mache ich nur, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und was mein Herz zum lachen bringt auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunter zog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das „GESUNDEN EGOISMUS“, aber heute weiss ich das ist SELBSTLIEBE!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, hörte ich auf, immer Recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man „EINFACH-SEIN“!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert immer weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen, jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick wo ALLES stattfindet, so lebe ich jeden Tag und nenne es VOLLKOMMENHEIT!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann, als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam mein Verstand einen wichtigen Partner, diese Verbindung nenne ich „HERZENSWEISHEIT“!

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich, DAS IST das LEBEN!

(Charlie Chaplin)