Frühsexualisierung

Sagt mal, passiert das wirklich? Ich kann das kaum glauben.  Smiley-staun

Die letzten Tage irgendwie durch Zufall überall darauf gestoßen. Ihr wisst
ja – ich bin manchmal ein bisschen Welt-FERN. Kriege sehr oft – sehr
viel nicht mit, was so in der Welt passiert – aber was ist das denn für ne
Oberhammer-gequirrlte-Scheisse? Das kann noch nicht deren Ernst sein?
Wo soll das hinführen?

Da soll jetzt also den Kindern „altersgerecht“ *hüstel* bereits im Kindergarten
sexuelle Inhalte vermittelt werden … das Wort Altersgerecht ist dabei wohl
völlig daneben gegriffen 

Ohne über die aktuellen Diskussionen informiert zu sein, begann alles
mit einem Gespräch, das ich die Tage mit einem Bekannten führte. Wir
redeten darüber – was wäre, wenn Sexualität bis aufs äußerste ausgereizt
wird – und kamen zu dem Schluss – wenn alle Sinne und alle Reize ständig
überstimuliert würden- und alles probiert und versucht wird – man desensibilisiert
und man mit normalen Reizen nicht mehr zu einer Erregung kommt,
sondern immer mehr benötigt (und das ist ja so…. man stumpft ja tatsächlich
ab mit der Zeit) – dann wird aus Sexualität – Sucht und am Ende landet man
bei Gewalt.

Erscheint euch jetzt wahrscheinlich merkwürdig, dass ausgerechnet ich
mich darüber aufrege, wo ich doch S/M liebe. Aber – dazu habe ich im
Alter von 35 gefunden. Selbstgewählt und Selbstentdeckt. Und ich war
erst Mal damit beschäftigt – die gesunden Anteile in mir – von den kranken,
die mich zu SM führten voneinander zu trennen. Ich frage mich,
wo ich heute wäre, wenn ich bereits in jungen Jahren mit allen Möglichkeiten
konfrontiert worden wäre. In einem Alter, wo man selbst noch gar nicht
die notwendige Reife mitbringt, um mit all den Informationen überhaupt
umgehen zu können.

Die Kernaussage dieser sexuellen Früherziehung – ist ja: Der Mensch und
jetzt eben auch das Kind ist ein „sexuelles Wesen“. Stimmt ja irgendwie auch,
aber jetzt werden wir es den Kindern in einem Alter – indem schon von
Natur aus, zwischen Erwachsenen und Kindern ein Machtgefälle herrscht –
aufdrücken und es aus ihm „herauskitzeln“ und da wo noch Unbefangenheit
und Unverdorbenheit ist, wird ihnen doch irgendwo auch die Kindheit
genommen.

ich weiß nicht, ob es nur mir so geht – aber wenn ich zurück denke an
meine Kindheit, so gab es da Situationen – in denen ich mit dem Thema
Sexualität „durch Erwachsene“ konfrontiert wurde, die in mir ein un-
angenehmes Gefühl hinterließen. Damals konnte man es noch nicht
benennen, heute sage ich, da wurden Grenzen – alleine schon durch Gespräche,
für die ich noch nicht bereit war, überschritten.

Könnt ihr euch auch noch an sowas erinnern? Wo eurer Gefühl euch
nur meldete – hier stimmt was nicht? Oder „ihr wollte das nicht?“

Wir scheissen also demnächst auf dieses Gefühl und zwingen unsere
Kinder da hinein – in ihre Sexualität – ob sie wollen oder nicht, ob sie
dafür bereit sind, oder nicht. Ob sie die selber schon wahrgenommen haben
oder eben nicht.

Ticken die noch ganz sauber? Ich hab jetzt Berichte gesehen, wo Kinder
von so einer „Sexualpädagogin“ dazu angeleitet wurden ihren Körper
und auch den des anderen im Kindergartenalter zu erforschen.

Booooahhhh… echt, wenn ich das sehe könnte ich kotzen.

Und damit ist dann der Pädophilie Tür und Tor geöffnet. Denn schließlich
sind Kinder ja sexuelle Wesen. Das ist doch echt ein ganz ganz schlechter
Film. ich kann das nicht glauben.

Das Leitmotto: Hin zu mehr Toleranz. Was HIER toleriert wird ist aber
vor allem eine OPFER-TÄTER Politik und Entwicklung.

Kinder wählen selbst – wann sie gewisse Fragen stellen – wann sie gewisse
Dinge – ja dann aber bitte unter „gleichaltrigen“ ausprobieren.

Wir sind doch nicht NUR sexuelle Wesen? Und ist das die neueste
Entschuldigung dann für Pädophile und Vergewaltiger?

Ich fand schon den Trend, dass Eltern heutzutage immer mehr
versuchen Freunde statt Eltern zu sein, grenzwertig. Eltern sollten
Eltern sein – Freunde kann man sich draußen suchen.

Auf Jugendschutz wird auf einmal völlig verzichtet. Begleitetes
Porno schauen – steht da z.B. auf so einem Stundenplan. o_O

Guckt euch doch die Kinder an. Wie unbeschwert sie die Welt entdecken.
Und das in ihrem Tempo und in ihrer Art. Und da gibt es soviel, dass für
Sexualität immer noch später Zeit bleibt. DAS ist für mich natürlich.

Wenn Kinder in einem gewissen Alter untereinander z.B. Doktorspiele
spielen. Einfach weil sie neugierig sind, dann ist das okay. Aber bitte
lasst den Kindern doch die Wahl.

Ich sehe da nur eine schwere Grenzüberschreitung. Und vor allem, WAS da
alles vermittelt werden soll, ist der Hammer. Ich bin sicher ein sehr
toleranter Mensch – egal ob Homosexualität – Transsexualität – SM –
ich halte mich für sehr aufgeschlossen – aber Kinder in einem gewissen
Alter mit allem was es gibt zu konfrontieren – ich finde das schafft,
genau das Gegenteil – sexuelle Orientierungslosigkeit und Verwirrung.

Ich glaube, dass diese Politik junge Erwachsene heranzüchtet, die nicht mehr
gelernt haben, ihre Grenzen nach Außen zu setzen und zu sagen: „STOP.
Das will ich nicht.“ – oder eben die andere Seite, die dann tönt:

“ Ist doch alles  völlig normal – „stell dich nicht so an – ist doch
das natürlichste von der Welt. Wir sind doch alle sexuelle Wesen“.

Ja selbst intime Berührungen durch Erwachsene. smiley-kochenvorwut

24Und dann geht es ja noch um das Aufheben der typischen Rollenerziehung.
Eben Frauen gehen arbeiten – Männer erziehen die Kinder – MANN und Mann
oder Frau und Frau – oder ja – gleich auch ein Mann-Fünf-Frauen -Familien? Ja
ich frag mich, ob es dann die ganz normale Familie überhaupt noch geben wird
in Zukunft…. denn im Grunde  geht die ganze Erziehung an der normalen Familie
vorbei.

Das heisst aber auch irgendwo – und wenn alles auf Sexualität gemünzt wird.
Weg von Geborgenheit, Liebe, Nähe, Konstanten. Treue? Schaffen wir ab.

Ich gehöre übrigens auch zu den „frühsexualisierten“ – ja und das hatte
Folgen. Und das höre ich immer wieder, wenn ich mich mit Leuten unterhalte,
die in einem viel zu frühen alter mit dem Thema Sex vor allem durch „ältere“
konfrontiert wurden. Auch wenn ich das heute nicht mehr so negativ sehe
und meine Weg „trotzdem“ irgendwie gefunden habe, aber es hat „zuallererst“
mal geschadet.

Und jetzt? Schaden wir den Kindern also nach Lehrplan?

Wer seine Kinder zu Toleranz und Offenheit erziehen möchte, der sollte
das erst einmal auf andere Bereiche vermitteln. Und wenn ihm das gelingt,
dann kann ein Kind das auch später übertragen auf die Sexualität – dafür
benötigt es keinen übergriffigen Unterricht oder Erwachsene die Kinder
nun  nach Lehrplan betatschen? Gehts noch?

Wie kann sich so etwas durchsetzen? Das geht nicht in meinen Kopf.
Das ist für mich übelste Science Fiction. Was da so alles geplant ist und
was da teilweise schon passiert – da kann ich euch nur mal ans Herz
legen euch im Internet unter „Frühsexualisierung“ die Dokumentationen
anzuschauen.

Leider finde  ich auf die schnelle nicht den Link zu dem Bericht, den ich
ausgesprochen gut in diesem Zusammenhang fand. Falls mir der noch
in die Finger rutscht, werde ich ihn noch posten. Die Dokumentation
machte einen interessanten Bogen – von der Frühsexualisierung – über
das immer extremere Pornoverhalten – über Sucht (was eine Folge davon
sein kann – wir erziehen DEN SUCHTMENSCHEN – und das bezog sich
nicht nur auf Sexualität) bis hin zu den Folgen – ja und da kam der Bericht
auf das selbe Ergebnis, wie ich bereits mit meinem Bekannten so ins
Blaue überlegte – und irgendwann wird aus allem Gewalt.

Da sträubt sich in mir alles. Wie können da „normal“ denkende
Menschen mit klar kommen? Also ich kann das nicht.

 

Alkohol und Schuld

(bitte nicht allzu ernst nehmen) 😉

Alkoholiker sind die Handwerker unter den Drogenabhängigen. Der Alkoholrausch ist der einzige Rausch, den man schichtweise hochziehen kann wie eine Backsteinmauer. Einmal errichtet, bildet er einen soliden Schutzwall gegen das Elend der Welt, gegen Schmerz, Not und Frauenblusen mit Männernamen. Alkohol beseitigt außerdem nicht nur unnötige Hemmungen und moralische Bedenken, er schränkt auch noch die Schuldfähigkeit ein.

Schlachten Sie ruhig Ihre ganze Familie mit den Schlagbohrer ab, attackieren Sie einen Polizisten mit einem Käsehobel oder zünden Sie ein Asylantenheim an – aber genehmigen Sie sich vorher um Gottes Willen eine Flasche Reisschnaps oder ähnliches, dann kommen Sie mit ein paar Monaten auf Bewährung davon.

Hör auf das Leben anderer zu leben

….lebe Dein eigenes Leben.

Ich suchte und landete bei der Sucht
Ich begann zu finden und fand MICH

Co-Abhängigkeit

Die Sucht hinter der Sucht

Co-Abhängigkeit ist eine Sucht, die viele ohne ihr Wissen betrifft. Die Frage bei allem ist: Über wen oder was definiere ich mich? Mache ich mein TUN / SEIN abhängig von anderen oder lebe ich mich wirklich selbst?

Wer einen Abhängigen (von was auch immer) in seinem Verwandtenkreis hat, weiß sicher nur zu gut, durch welche Höllen man geht. Ich würde sogar behaupten, dass es nichts Schlimmeres gibt, als sehen zu müssen, wie ein geliebter Mensch sich selbst ruiniert. Man steht daneben, argumentiert, schickt Energien, gibt alles, was man hat, doch solange der Betroffene die Lage selbst nicht erkennt und sich für Hilfe geöffnet hat, nutzen die besten Absichten nichts.

Genau hier fängt Co-Abhängigkeit an – das Denken für diesen Zustand oder seine Heilung verantwortlich zu sein.

Da wird stundenlang versucht auf den Menschen einzureden, Bücher gewälzt, diskutiert, von Früh bis Spät steht der Abhängige bzw. unsere Sorge um ihn im Vordergrund. Er spürt Druck und Kontrolle dahinter.

Wenn wir genauer hinschauen, tun WIR einzig und allein UNS etwas an. Jeder Mensch hat die gleiche göttliche Weisheit in sich.

Wir sagen der Abhängige tut uns etwas an, aber was tun wir uns an? Wir vergessen uns völlig, richten unser ganzes Leben nach diesen Menschen aus, um uns zu kümmern, aufzupassen.

Der Gedanke, dass wir es tun müssen, es unsere Aufgabe ist, treibt uns weiter an.

Erst wenn der Alkoholkranke oder Suchtabhängige ganz unten ist, und er selbst will, wird er sein Leben ändern.

Der einzige Weg, diesen Teufelskreis zu entkommen ist: Ehrlich mit uns zu sein und uns um uns selbst zu kümmern.

Alles wird seinen Weg gehen, denn jedes Teil hat ein höheres Bewusstsein und dient einem höheren Sinn, auch wenn es nicht in unser menschlich begrenztes Gehirn passt.

Die einzige Welt, die wir verändern können ist die eigene und genau da sollten wir anfangen und zwar genau mit dem, was uns gut tut.

Ich will aber keinen falschen Egoismus fördern: Sag das „NEIN“ liebevoll, behandle dein Gegenüber stets so, wie du behandelt werden willst.

Wer geschätzt werden möchte, muss zuvor sich selbst schätzen. Wer möchte, dass seine Grenzen beachtet werden, muss zuvor seine eigenen Grenzen erkennen und klar definieren, wer geliebt werden möchte, muss zuvor sich selbst annehmen.

Co-Abhängige verbinden sich wissentlich oder unwissentlich mit einem Abhängigen. Ein deutliches Merkmal ist ihre Inkonsequenz. Sie meinen, wenn sie einen Abhängigen nur genug lieben und unterstützen, dann wird er sich ändern. Welch ein Irrtum.

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Der Begriff Co-Abhängigkeit ist abgeleitet von „Co-Dependency“ und wird häufig undifferenziert benutzt. In erster Linie sind Personen gemeint, die ein zwanghaftes Bedürfnis nach Zuwendung, Aufmerk- samkeit und Bestätigung haben und ihr gesamtes Selbstwertgefühl von den Reaktionen ihrer Umwelt abhängig machen. Häufig wird er im Bereich der Abhängigkeitserkrankungen verwendet, dort bezieht er sich auf Menschen, die mit Abhängigen zu tun haben, als Angehöriger, Freund oder professioneller Helfer. In Fachkreisen wird auch von „Angehörigen von Suchtkranken“ gesprochen.

Ferner wird der Begriff häufig in Verbindung mit Beziehungssucht, Romanzensucht und Sexsucht verwendet. Bei allen drei Gruppen gibt es untereinander Überschneidungen. Co-Abhängige müssen aber weder in Beziehungen leben noch müssen ihre Angehörigen Suchtproblematiken aufweisen.

Symptome von Co-Abhängigkeit
Co-Abhängige orientieren sich in ihrem Handeln an anderen. Manche Co-Abhängige machen andere Menschen zum Mittelpunkt ihres Lebens. Ihr eigenes Leben scheint ihnen unbedeutend und langweilig. Das Gefühl von Bedeutung erfahren sie in den Reaktionen ihrer Umwelt. Sie sind süchtig nach Anerkennung und opfern alles dafür, was bis zur völligen Selbstverleugnung gehen kann. Es wird immer die Opferrolle in Beziehungen (zu Partnern, Kollegen, Familienangehörigen und anderen) gesucht; meist eine Helfer-Rolle in aussichtsloser Position. So kommt es häufig vor, dass Co-Abhängige in Beziehungen zu süchtigen Menschen geraten, die sie „retten“ wollen. Dabei sehen sie sich meist als Märtyrer. Nicht selten ketten sie ihr eigenes Schicksal an das eines Anderen, möglichst ein „Verlierer“, mit dem sie dann mit „Wehenden Fahnen“ untergehen können. So kommt es z. B. zur völligen Überschuldung bei dem Versuch, einem Heroin-Süchtigen zu helfen, oder zum Burnout bei dem Versuch, die Firma durch Überstunden und völlige Verausgabung zu retten.

Da die Co-Abhängigkeit auch eine psychosomatische Erkrankung ist, können die körperlichen Symptome sehr vielfältig sein. Zum schon erwähnten Burnout über Adipositas (Fettsucht), Migräne , Beziehungssucht , Magersucht und Angstneurosen gibt es vielfältige Formen. Häufig ist es sehr schwer, die eigentliche Problematik dahinter zu erkennen.
Wann ist ein Mensch ein Co-Abhängiger?
Viele der oben genannten Symptome und Verhaltensweisen sind auch bei gesunden Menschen anzutreffen. Pathologisch ist es dann, wenn die Lebensqualität massiv beeinträchtigt ist, das Handeln als zwanghaft erlebt wird und letztlich auch die physische Gesundheit bedroht ist. Es verhält sich ganz ähnlich wie beim Alkoholismus : Das Gläschen zum Essen ist noch nicht das Problem. Erst wenn es zum Zwang wird, ist es höchstwahrscheinlich eine Erkrankung.

Ursache für Co-Abhängigkeit
Die Ursachen sind wie bei den meisten psychischen Erkrankungen schwer auszumachen. Alles spricht aber für das multifaktorielle Modell , also eine Mischung soziologischer Ursachen, kognitiver Ursachen und genetischer Dispositionen. Meist kommen Co-Abhängige aus dysfunktionalen Familien , was aber nicht immer der Fall sein muss. Allen gemein ist aber ein mangelndes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen .

Therapie von Co-Abhängigkeiten
Es gibt kein allgemeingültiges Verfahren. Viele Co-Abhängige finden eine bessere Möglichkeit, mit sich und ihrem Leben umzugehen, indem sie in Selbsthilfegruppen gehen, Kuren in psychosomatischen Kliniken oder ambulante Therapien machen. Einige können dann ein selbstbestimmteres und erfüllteres Leben erreichen. Dieses bedarf meist langer Jahre der Auseinandersetzung mit sich und dem eigenen Verhalten. Für einige bleibt dies ein lebenslanger Prozess. Ohne Hilfe sehen nicht wenige Co-Abhängige im Suizid ihre einzige Lösung oder gehen an den körperlichen Symptomen ihrer Krankheit zu Grunde.

Mehr Informationen zu Co-Abhängigkeit gibt
es hier in diesem Flyer.

Emotionale Abhängigkeit – Bindungssucht

Körper und Seele leiden, aber man kann trotzdem nicht loslassen? Emotionale Abhängigkeit ist weit verbreitet – und noch immer ein Tabuthema.

Emotionale Abhängigkeit kann ein enormes (selbst-)zerstörerisches Potenzial entwickeln. Dennoch wird die Beziehungs- oder Bindungssucht bis heute häufig eher stiefmütterlich behandelt oder in Zusammenhang mit Co-Abhängigkeit betrachtet.

Was ist Bindungssucht?

Bindungssucht bezeichnet das übergroße, suchtartige Bedürfnis nach menschlicher Nähe. Aus Angst vor dem Alleinsein werden Beziehungen um jeden Preis aufrecht erhalten. Beziehungssüchtige fühlen sich abhängig von ihrem Partner, der sich häufig von den starken Bindungswünschen eingeengt fühlt und diese instinktiv abwehrt. Obwohl Männer wie Frauen gleichermaßen betroffen sind, ist es für Männer meist schwieriger, sich zu einer Beziehungsabhängigkeit zu bekennen.

Mögliche Anzeichen von Beziehungssucht

„Besessenheit“:
Die Beziehung und das Nachdenken darüber beherrschen das ganze Denken und den gesamten Tagesablauf. Das Gefühl, dass die Beziehung einen im Griff hat, ist lähmend.

Kontrollbedürfnis:
Bindungssüchtige leben häufig in der Illusion, man müsse eine Beziehung nur genug wollen, hartnäckig genug sein, sich nur genug anstrengen, dann funktioniere sie auch.

Selbstaufgabe:
Der Betroffene passt sich an, verändert seinen Kleidungsstil, sein Äußeres oder bestimmte Verhaltensweisen, nur um dem Partner zu gefallen.

Hörigkeit:
Der Bindungssüchtige gibt seine persönlichen Wünsche und Freiheiten auf, um sich ganz auf den anderen einzustellen. Er ist bereit, seine eigenen Bedürfnisse jederzeit zurückzustellen, wenn es nur der Beziehung zugute kommt.
Den Eigenwert über den anderen definieren: Das Selbstbewusstsein speist sich zunehmend aus der Fixierung auf den Partner.

Idealisierung des Partners:
Während der eigene Selbstwert immer mehr abnimmt, wird der Partner immer mehr zum Idealbild stilisiert. Unschöne Seiten werden einfach ignoriert. Selbst dann noch, wenn der Partner sich demütigend oder gar gewalttätig verhält, sucht der Bindungssüchtige den Fehler bei sich selbst.

Opferbereitschaft:
Das Verhalten des Betroffenen wird zunehmend destruktiv und auto-aggressiv. Er wehrt sich nicht, lässt Demütigungen über sich ergehen und belügt sich selbst mit der Überzeugung: „Wer nicht leidet, der liebt auch nicht richtig.“ Bindungssüchtige suchen sich instinktiv häufig bindungsängstliche Partner, was eine gelingende Beziehung nicht nur doppelt unmöglich macht , sondern den Leidensdruck des Bindungssüchtigen noch erheblich erhöht.

Zunehmende Isolation:
Die Kontakte zur Außenwelt verlieren sich mehr und mehr. Der Bindungssüchtige zieht sich von Freunden und Familie zurück, die ihn scheinbar nicht verstehen oder vielleicht sogar vor der Beziehung warnen. Außerdem möchte er so viel Zeit wie möglich mit dem Partner verbringen und plant deshalb selbst lieber nichts, um im Zweifelsfall immer verfügbar zu sein.

Unruhe, wenn der Partner nicht da ist:
Wo ist er wirklich? Sagt er auch die Wahrheit? Mit Nachspionieren und Herumschnüffeln versucht sich der Betroffene Erleichterung zu verschaffen.

Krankhafte Eifersucht:
Nicht nur werden alle Menschen, die sich in die Nähe der geliebten Person wagen vom Bindungssüchtigen misstrauisch beäugt. Häufig sind sie auch auf Freunde eifersüchtig, die ihnen die „Zeit mit dem Partner stehlen“ ebenso wie auf sämtliche vergangenen Beziehungen, die der Partner hatte.

Panik vor dem Alleinsein:
Das Gefühl, keine Wahl zu haben, belastet den Bindungssüchtigen. Er hält lieber an der bröckelnden Beziehung fest als der Alternative ins Auge zu sehen: eine Trennungskrise meistern zu müssen und alleine zu sein. Getrieben von den Mechanismen seiner Abhängigkeit verliert er sich immer mehr in der destruktiven Spirale, so dass ihm schließlich die Kraft fehlt, sich aus der krankmachenden Beziehung zu lösen.

Mögliche Ursachen der Beziehungssucht
Schwieriger Ablösungsprozess von der Herkunftsfamilie:

Die Angst, alleine nicht zurechtzukommen.
Eltern, die wegen der Kinder zusammenbleiben, fördern bei ihren eigenen
Kindern möglicherweise die Vorstellung, dass zum Überleben das „Paar-Sein“ gehört.

Geringer Selbstwert: das Gefühl, dass es an einer eigenen Identität mangelt, lässt den Betroffenen die eigene Vervollkommnung in der Beziehung suchen.

Medien prägen ein Bild von Beziehungen, in denen alles gemeinsam erlebt und gemeistert wird. Die romantische

Idealisierung der symbiotischen Liebe, die Paare auf ewig miteinander verbindet, nährt realitätsferne Vorstellungen von Partnerschaft.

Paar-Sein ist „normal“, selbst in einer Gesellschaft, in der der Single-Anteil stetig steigt, empfinden es viele Alleinstehende noch immer als Makel, keinen Partner zu haben und bleiben daher lieber in unglücklichen Beziehungen stecken als alleine zu sein.

Was kann der Bindungssüchtige tun?
Sein destruktives Beziehungsmuster erkennen und anerkennen.

Rückbesinnung auf sich selbst: wer bin ich? Was kann ich? Was sind meine Ziele im Leben?

Eigene Hobbys pflegen und sich einen eigenen Freundeskreis aufbauen.

Alleinsein aushalten

Den Austausch mit Gleichgesinnten in Selbsthilfegruppen suchen.

Sich professioneller Hilfe anvertrauen, um die eigenen Verhaltensmuster zu durchschauen und langfristig zu ändern.

Quelle: www

Von zwei kranken Geistern und von der Liebe und einem Versprechen

…. oder auch vom Loslassen…..

Wenn Liebe nur Leid, Streit und Angst bringt – ist sie krank…
Der Wunsch nach Verschmelzung funktioniert nicht oder der Gedanke,
dass „diese“ Liebe (einen) heilt.

Verschmelzung

Zerrissen fühl ich mich und Ambivalent (wie so oft). Sehn-„süchtig“
aber auch ausgemergelt. Und obwohl ich es befreiend finde, dass diese
Angst gerade von mir weicht, ist der Gedanke, dich nie wieder zu spüren,
unerträglich.

Ich muss nach vorne schauen…. nicht mehr zurück.
Nicht an dein Lächeln denken, dass mich umgehauen…..
nicht an die Momente voller Glück, die alles um mich rum vernebelten
und in denen ich Hoffnung gesehen habe. Hoffnung dafür,
dass sich unser beider Leben endlich positiv gestaltet.
Den Liebesrausch – den Kick. Bis es mal wieder abgelaufen ist – das Glück.

Quartalsglück.
Euphorie und Hölle.
Du hast mir beides geschenkt.

Ich „muss“ verzichten – um meinetwillen.
Will nun heilen aus mir selbst.
Will gesunde liebe leben – irgendwann einmal,
sollte es mir gelingen, mich zu ändern.

Zwei kranke Geister, die sich gefunden
und sich – auf Teufel komm raus -verbunden.

Du wirktest anfangs so vertraut,
…. seelenverwandt
…. so wie für mich gemacht.

Im Grunde genommen warst du das auch. Doch nicht alles, was
sich zusammenfügt und findet ist gut. Auch das hässliche findet sich.
Traumatisierte sind wir. Und ich wollte dich trösten – dir deinen
Himmel erhellen, zum Austausch, dass du mich tröstest und mir ein
bißchen Sonne bist.

irgendwann einmal sollte alles Leid enden.
Es kann nicht Sinn und Zweck sein – sein Leben einfach
nur zu überstehen. Es auszuhalten. Und weil man es nicht erträgt,
besäuft man sich. Oder betäubt sich mit allerlei anderem.
Doch genauso kommt es mir vor. Und genau das tun wir „beide“.

Ich bin darin keinen deut besser als du. 😦

Aber….
ich will Lebensfroh, gesund und den Tag genießend sein
ich will aufhören mich selbst zu zerstören
und ich will raus aus meinen Abhängigkeiten
(die nicht erlösung sondern eher mein inneres Gefängnis sind).

ich will wissen, wie es sich anfühlt, sich selbst
etwas wert zu sein, ohne einen anderen dafür zu
missbrauchen. Weil nur der andere Mensch einem
Grund ist, warum man überhaupt noch leben will.

Lernen für mich selbst die Liebende und die
kümmernde zu sein.

Ein versprechen möchte ich mir geben.
ich weiß nicht, ob ich es halten kann,
aber ich möchte es versuchen:

Gut für mich zu sorgen. Und zwar ab jetzt sofort.
Alleine und ohne einen anderen Menschen.

Ich hab noch keinen blassen Schimmer, wie ich das
anstellen soll, aber jetzt hab ich Zeit zu überlegen.

Mein Herz ist zwar noch übervoll von dir, doch
mein Kopf lichtet sich ein wenig. Und da sind auf
einmal wieder andere Gedanken zu finden, die nichts
mit dir oder mit uns zu tun haben. Und auch das hat
etwas befreiendes an sich. genauso, wie das ewige Warten,
in dass ich mich verstrickt habe. Das Warten auf dich.
Ich er“warte“ nichts mehr.

Es wird noch weh tun, ne ganze Weile, aber ich hoffe,
dass es auch Auszeiten geben wird, in denen
ich den Schmerz, die Trauer um dich und den Verlust vergesse
und frei atmen kann. Jetzt bleibt mir zwischendurch
immer noch die Luft weg. Darauf muss ich aufbauen.

Unsere Karren sind beide im Dreck. Und waren es schon vorher.
Hier ist niemand irgendwas schuld. Wofür überhaupt einen schuldigen
benennen? Oh – wie ich das hasse.

Nur manches erkennt man erst im Spiegelbild des anderen.
Deshalb warst du wichtig für mich. Ich werde nun mit aller
Kraft versuchen, meinen Karren wieder rauszuziehen.

Was du tust, dass war und ist immer deine Entscheidung und
deine Wahl gewesen. Ich hab nur angenommen, ich könnte dir
dabei helfen und hab meinen Karren dabei fast untergehen lassen.
Mußte sogar teilweise feststellen, wir arbeiten nicht mit-
sondern gegeneinander. Deshalb zurück zu mir.

Ich darf nicht mehr meine Zeit vergeuden. Wer weiß, wie lange
ich noch hab. Wir haben nur das eine Leben (gehen wir mal fest
davon aus 😉 ) und ich will es positiv gestalten.

Abhängigkeit in Beziehungen

„Vielleicht hat der Bundesgesundheitsminister noch keine Verfügung
darüber erlassen, aber es gefährdet deine Gesundheit, wenn du an
einer schlechten Beziehung festhältst. Es kann deine Selbstachtung
erschüttern und dein Selbstvertrauen zerstören, ebenso wie das Rauchen
deinen Lungen schadet…Die Spannungen und chemischen Veränderungen,
die durch Stress verursacht werden, können jedes deiner organischen
Systeme zum Verfall bringen, deine Energie erschöpfen und deinen
Widerstand gegen alle möglichen widrigen Krankheitserreger herabsetzen“

(Halpern, 1984, S. 9)

beziehungssucht

Abhängigkeit in Beziehungen

„Vielleicht hat der Bundesgesundheitsminister noch keine Verfügung
darüber erlassen, aber es gefährdet deine Gesundheit, wenn du an
einer schlechten Beziehung festhältst. Es kann deine Selbstachtung
erschüttern und dein Selbstvertrauen zerstören, ebenso wie das Rauchen
deinen Lungen schadet…Die Spannungen und chemischen Veränderungen,
die durch Stress verursacht werden, können jedes deiner organischen
Systeme zum Verfall bringen, deine Energie erschöpfen und deinen
Widerstand gegen alle möglichen widrigen Krankheitserreger herabsetzen“

(Halpern, 1984, S. 9)

beziehungssucht

Sexaholiker ?

Test der Anonymen Sexaholiker

geklaut / gefunden bei rotes-gift

1) Haben Sie jemals daran gedacht, daß Sie wegen Ihrer sexuellen Gedanken
oder wegen Ihres sexuellen Verhaltens Hilfe bräuchten?
– ja

2) … daß es Ihnen besser ginge, wenn Sie nicht immer „nachgeben“ würden?
– manchmal

3) … daß Sex oder bestimmte Reize Sie beherrschen?
– ohhh ja

4) Haben Sie jemals daran gedacht, damit aufzuhören oder das zu begrenzen,
was Sie als falsch in Ihrem sexuellen Verhalten ansehen?
– Ja – öfters sogar

5) Nehmen Sie Zuflucht zu Sex, um zu fliehen, Angespanntheit zu erleichtern,
oder weil Sie etwas nicht bewältigen können?

– ohhhhh ja 🙂 – häufiger – ständig – meistens – es hilft auch kurzfristig 🙄

6) Fühlen Sie hinterher Schuld, Reue oder Niedergeschlagenheit?
– kann vorkommen – JAAAA *lach*

7) Ist Ihr sexuelles Verhalten zwanghafter geworden?
– phasenweise schon

8) Behindert es Ihre Beziehung zu Ihrem Ehepartner?
– das würde es wohl, wenn es einen gäbe.

9) Müssen Sie während des Geschlechtsverkehrs zu Bildern oder
Erinnerungen Zuflucht nehmen?
– zu Bildern ja – aktuelle – Situationen – Fantasien –
nicht unbedingt Erinnerungen.

10) Entsteht bei Ihnen ein unwiderstehliches Verlangen, wenn ein anderer
Mensch Ihnen gegenüber sexuelle Absichten äußert oder sich sexuell nähert?
– das kommt ganz auf den Gegenüber an. Ob er für mich sexuell interessant
ist bzw. mich reizen würde.

11) Wechseln Sie von einer „Beziehung“ oder einem Geliebten zum anderen?
– nein – wenn ich mich für jemanden entschieden habe nicht. Dann muss derjenige
halt öfters herhalten ;D

12) Haben Sie das Gefühl, daß die „richtige Beziehung“ Ihnen helfen würde,
mit Ihrem süchtigen Begehren, Ihrer Selbstbefriedigung oder Ihrer Promiskuität aufzuhören?
– ja – den Gedanken hab ich

13) Haben Sie ein zerstörerisches Verlangen, ein verzweifeltes sexuelles oder
gefühlsmäßiges Bedürfnis nach jemandem?
– könnte man wohl so sehen *flöt*

14) Kümmern Sie sich nicht um Ihr Wohlergehen oder das Ihrer Familie oder anderer,
wenn Sie Ihren sexuellen Bedürfnissen nachgehen?
– jepp – manchmal vergesse ich dann alles.

15) Hat Ihr Leistungsvermögen oder Ihre Konzentrationsfähigkeit nachgelassen,
seit Ihre Sexualität zwanghafter geworden ist?
– das kommt drauf an, ob das Verlangen befriedigt wird oder nicht *lach*

16) Geht Arbeitszeit dadurch verloren?
– ist wohl gerade nicht mein Problem

17) Treibt Sie die Suche nach Sex in eine Ihnen nicht angemessene Umgebung?
– schätze auch, dass man das so sehen könnte. ^^

18) Möchten Sie den Partner nach dem Geschlechtsverkehr so schnell wie möglich
wieder verlassen?
– wenn es „nur“ Sex ist ja fluchtartig – sofort ….

19) Onanieren Sie noch oder haben Sie Geschlechtsverkehr mit anderen, obwohl
ihr Ehepartner ein angemessener sexueller Partner ist?
– ornanieren ja, fremdgehen nein

20) Sind Sie jemals wegen eines sexuellen Vergehens verhaftet worden?
– *grins* – bisher nicht, aber es gab schon Situationen, da wäre es wohl
angebracht gewesen.

Selbstbetrug

Nichts ist gerade so,
wie es erscheint.

Was geschieht mit mir?
Was war das nur?

Ein Bild setzt sich zusammen.
Jetzt wo ich es angefangen.

Nicht wichtig wer du bist
und was es ist…

Ob Einsam- oder Zweisamkeit geteilt
– gedacht – gehofft – geheilt!

voller selbstbetrug und nur für einen kurzen Augeblick
tausch Leid gegen Täusch-Glück.

frau